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Erste Herren
Freitag, 09.10.2026 18:30 Uhr | Anne Kurzmann

Mit voller Kraft gegen den 1. FC Lokomotive Leipzig

Foto: Ilya Berdashkov

Nach dem Einzug ins Viertelfinale des Landespokals wartet auf uns am Sonntag wieder die Regionalliga. Um 16 Uhr empfangen wir den 1. FC Lokomotive Leipzig im KarLi. Die Partie war ursprünglich für Samstagnachmittag angesetzt und wurde nach Bekanntwerden der Mietendemo durch Potsdam verlegt.

Sieben Tore in einer Halbzeit und das Ticket für die nächste Runde - beim VfB Hohenleipisch haben wir uns nach einer torlosen ersten Hälfte mit 0:7 durchgesetzt. Zuvor gelang uns in der Liga ein umkämpfter 2:3-Auswärtssieg in Luckenwalde. Diese Erfolge zeigen, welches Potenzial in unserer Mannschaft steckt. Gleichzeitig wissen wir nach der 0:2-Heimniederlage gegen Hertha BSC II zuvor, dass wir unsere Leistung über die gesamte Spielzeit abrufen müssen.

Lok Leipzig reist mit 15 Punkten als Tabellenneunter an. Nach der Meisterschaft in der vergangenen Saison hat sich bei den Sachsen personell einiges verändert. Unter ihrem neuen Trainer Torsten Ziegner verlief der Saisonstart wechselhaft. Wie unbeständig die Leistungen sind, zeigten unter anderem das 2:2-Unentschieden gegen den BFC Dynamo sowie der anschließende 1:2-Auswärtserfolg beim FC Carl Zeiss Jena. Zuletzt musste sich Lok in der Liga dem Tabellenführer Rot-Weiß Erfurt trotz einer zwischenzeitlichen 3:1-Führung und drei eigener Treffer am Ende dramatisch mit 3:4 geschlagen geben, ehe im Sachsenpokal ein 0:3-Erfolg gegen den SV Liebertwolkwitz gelang.

Die Loksche setzt auf viel Ballbesitz, Kombinationen und frühe Ballgewinne. Mit Djamal Ziane und Ayodele Adetula, die bislang jeweils fünf Ligatore erzielt haben, verfügt sie über zwei gefährliche Angreifer. Zugleich muss Leipzig im KarLi auf mehrere Spieler verzichten. Der ehemalige Nulldreier Lukas Wilton fehlt verletzt, Dorian Čevis wegen seiner fünften Gelben Karte und Jan-Philipp Stein nach einer Roten Karte, während Filip Kusic nach seiner Rotsperre wieder im Kader sein wird. Tobias Dombrowa könnte dagegen an seine frühere Wirkungsstätte zurückkehren. Auf unserer Seite treffen Niclas Müller und Min-gi Kang auf ihren ehemaligen Verein. Laurin von Piechowski und Theo Ogbidi kennen Lok ebenfalls, fallen derzeit aber verletzt aus.

Beim letzten Aufeinandertreffen im KarLi mussten wir uns Lok im März durch einen späten Gegentreffer knapp mit 1:2 geschlagen geben. Wir erinnern uns aber auch gern an den 3:1-Heimsieg in der Saison zuvor. Damals reisten die Leipziger als Tabellenführer ins KarLi, doch wir setzten uns überrraschend durch. Daran wollen wir anknüpfen. Unsere Mannschaft um Trainer Michael Braune hat das Potenzial, auch der Loksche das Leben schwer zu machen. Dafür werden wir am Sonntag alles reinwerfen und gemeinsam mit euch dafür kämpfen, dass die Punkte im KarLi bleiben.

Lasst uns am Sonntag gemeinsam für eine starke Atmosphäre sorgen und unsere Equipe lautstark unterstützen!