Aufsteiger RSV kommt zum Nachbarschaftsduell ins KarLi
Am Freitagabend, den 14. August, um 19:00 Uhr steht für uns bereits die nächste Aufgabe in der Regionalliga Nordost an. Unter Flutlicht empfangen wir den RSV Eintracht 1949 im Karl-Liebknecht-Stadion.
Für Michael Braune und unsere Equipe geht es damit in diesen Tagen Schlag auf Schlag. Nur drei Tage nach dem Auswärtsspiel beim 1. FC Magdeburg II bleibt wenig Zeit, um zu regenerieren und sich auf die nächste Aufgabe einzustellen. Umso wichtiger wird es sein, die richtigen Schlüsse aus der Partie am Dienstag zu ziehen und am Freitag wieder die Qualitäten auf den Platz zu bringen, die wir in den ersten Wochen der Saison bereits gezeigt haben.
Mit dem RSV Eintracht erwarten wir am Freitag einen Gegner aus der direkten Nachbarschaft. Die Stahnsdorfer schafften in der vergangenen Saison als Meister der NOFV-Oberliga Süd erstmals den Sprung in die Regionalliga Nordost. Damit schrieb die Eintracht Vereinsgeschichte und ging in dieser Spielzeit zum ersten Mal in der vierthöchsten deutschen Spielklasse an den Start.
Mit dem Aufstieg endete gleichzeitig eine Ära beim RSV. Patrick Hinze, der die Mannschaft über viele Jahre geprägt und unter anderem zur Oberliga-Meisterschaft geführt hatte, verließ den Verein im Sommer. Seit dieser Saison steht Thomas Franke an der Seitenlinie. Auch personell hat sich der Aufsteiger auf seine erste Regionalliga-Saison eingestellt und seinen Kader unter anderem mit Nathanael Kukanda, Joe Williams und Dong Woo Kim ergänzt. Mit Linus Löffler findet sich im Torhüterteam des RSV zudem ein bestens bekanntes Gesicht. Der Keeper durchlief Teile unserer Nachwuchsabteilung und gehörte zu Beginn der vergangenen Saison noch zu unserer Equipe, ehe er im weiteren Saisonverlauf nach Stahnsdorf ausgeliehen wurde. Aufgrund einer Verletzung wird Löffler am Freitag allerdings nicht zum Kader des RSV gehören.
Für den RSV ist die Regionalliga in vielerlei Hinsicht Neuland. Da die heimische Sportanlage an der Heinrich-Zille-Straße die Anforderungen der Spielklasse nicht erfüllt, trägt die Eintracht ihre Heimspiele in dieser Saison im Preussenstadion in Berlin-Lankwitz aus.
Der Start in die Regionalliga verlief für den Aufsteiger wechselhaft. Zum Auftakt erkämpften sie sich beim BFC Preussen ein 1:1, ehe mit dem 3:0 gegen den FSV 63 Luckenwalde der erste Regionalliga-Sieg der Vereinsgeschichte folgte. Beim FC Carl Zeiss Jena mussten sich die Stahnsdorfer anschließend deutlich mit 0:4 geschlagen geben. Zuletzt zeigte die Eintracht gegen die BSG Chemie Leipzig wieder eine Reaktion und holte beim 1:1 einen weiteren Zähler. Mit fünf Punkten aus den ersten vier Partien reist der RSV nun am Freitag ins KarLi.
Für uns gilt es nach der kurzen Regenerationszeit, die Kräfte zu bündeln. Gerade die Auftritte gegen Jena und Altglienicke haben gezeigt, welches Potenzial in unserer Equipe steckt. Gegen den Aufsteiger wollen wir diese Leistung wieder über die gesamte Spielzeit abrufen und uns vor heimischer Kulisse dafür belohnen.
Kommt vorbei, bringt Familie und Freund*innen mit und unterstützt unsere Equipe. Gemeinsam mit euch holen wir uns den Heimsieg!
