Nulldrei feiert Torfestival gegen die BSG Chemie Leipzig
Was für ein Abend im Karl-Liebknecht-Stadion! Unsere Equipe gewinnt das Nachholspiel (21. Spieltag) gegen die BSG Chemie Leipzig vor 4.996 Zuschauer*innen mit 5:0 und feiert einen überragenden Heimsieg unter Flutlicht. Geduldiges Spiel ohne Tore In der Anfangsphase begegneten sich beide Mannschaften auf Augenhöhe. Chemie versuchte es mit hohem Pressing, ohne dabei zwingend zu werden. Wir benötigten etwas Zeit, um ins Spiel zu finden, übernahmwn dann aber zunehmend die Kontrolle. Klare Torchancen blieben dennoch Mangelware. Die besten Möglichkeiten in der ersten Halbzeit hatten Leon Bürger und George Didoss für unsere in Weiß spielenden Nulldreier. Doch auch Chemie kam zu Chancen, etwa durch Stanley Ratifo nach einem Fauxpas in unserem Aufbauspiel. Spielfreude und Effizienz sorgen für die Entscheidung Nach dem Seitenwechsel erhöhte unser Team die Intensität und nutzte seine Möglichkeiten konsequent. Nach einem langen Abstoß behauptete Linus Queißer den Ball stark und legte ihn mit dem Außenrist auf Tino Schmidt ab. Dieser spielte quer auf Maurice Covic, der den Ball zur 1:0-Führung einschob. Mit dem Treffer gewann das Spiel an Dynamik. In der 61. Minute erhöhte George Didoss auf 2:0. Nach einem Ballgewinn im Aufbau der Gäste schalteten wir schnell um. Maurice Covic spielte einen präzisen Pass auf Didoss, der den Ball sehenswert ins linke obere Eck einschoss. Die Chemiker fanden nun kaum noch Zugriff, während wir weiter zielstrebig nach vorne spielten. George Didoss war an diesem Abend kaum zu stoppen und legte in der 70. Minute mit einem sehenswerten Abschluss das 3:0 nach und kam so nach fünf Spielen ohne Tor gleich zu einem Doppelpack. Darijan Silic setzte in der 80. Minute mit einem direkt verwandelten Freistoß das nächste Highlight und stellte auf 4:0. In der Defensive agierten wir aufmerksam und konsequent. Auch als die Gäste die Chance auf einen Treffer per Elfmeter hatten, blieb unser Tor sauber. Den Schlusspunkt des Torfestivals im KarLi setzte Jannis Lang kurz vor dem Ende. Nach einem weiteren Freistoß von Darijan Silic kam Lang zunächst per Kopf zum Abschluss, den der Torhüter noch parieren konnte. Doch der eingewechselte Theo Ogbidi lenkte den Abpraller zu Lang, der den Ball dann mit dem Fuß zum 5:0-Endstand im Netz unterbrachte.
Wir hatten heute von hinten heraus deutlich mehr Ruhe im Spiel, haben uns mehr zugetraut und sind besser in unsere Abläufe gekommen. In der Anfangsphase hätten wir durchaus in Rückstand geraten können, haben die Situation aber mutig gelöst. Die erste Halbzeit war insgesamt ausgeglichen. Nach der Pause war es wichtig, dranzubleiben und uns in den entscheidenden Momenten auch zu belohnen. Man hat gemerkt, dass bei der Mannschaft der Knoten platzen musste – und genau das ist dann in der zweiten Halbzeit passiert. Unterm Strich haben wir verdient gewonnen. Das ist schön für den Moment, aber wir haben schon am Mittwoch und am nächsten Samstag die Chance, dranzubleiben. Jetzt gilt es, den Flow mitzunehmen und uns mit weiteren Siegen in die Tabellenregion zu bringen, die uns mehr Ruhe verschafft.
Dieser Sieg gibt uns Rückenwind und zeigt, dass wir auf dem richtigen Weg sind. Wenn wir als Mannschaft geschlossen auftreten und unsere Leistung auf den Platz bringen, können wir genau solche Spiele für uns entscheiden. Viel Zeit zum Durchatmen gibt es nicht. In der englischen Woche geht es direkt weiter. Am Mittwoch um 19:00 Uhr ist der BFC Dynamo im KarLi zu Gast, bevor wir am Samstag - ebenfalls zu Hause - Hertha 03 Zehlendorf empfangen. Zuschauer*innen: 4.996 SV Babelsberg 03: Babke – Silic, Lang, Covic (72. Werbelow), Schmidt (58. Ogbidi), Lessel (84. Kalckreuth), Didoss, Dahlke, Hasse, Bürger (46. Schätzle), Queißer (58. Müller)
BSG Chemie Leipzig: Bergmann – Hoops, Langner (72. Bulland), Seidel, Aliji (57. Mäder), Seidemann (72. Hoffmann), Wendt (51. Bell), Sanin (85. Ziane), Lihsek, Lisinski, Ratifo (72. Akono) Tore: 1:0 Covic, 2:0 Didoss, 3:0 Didoss, 4:0 Silic, 5:0 Lang
