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Erste Herren
Sonntag, 22.03.2026 11:00 Uhr | Anne Kurzmann

Knappe Niederlage gegen den Spitzenreiter

Foto: Ilya Berdashkov

Am 27. Spieltag der Regionalliga Nordost mussten wir uns vor 3.889 Zuschauer*innen im Karl-Liebknecht-Stadion dem Tabellenführer 1. FC Lokomotive Leipzig knapp mit 1:2 geschlagen geben. Enges Spiel in der ersten Halbzeit Unsere Equipe startete engagiert in die Partie und zeigte von Beginn an, dass sie dem Spitzenreiter Paroli bieten wollte. In den ersten Minuten hielten wir gut dagegen, ehe Lok Leipzig zunehmend mehr Kontrolle übernahm. Klare Torchancen blieben auf beiden Seiten zunächst Mangelware. Während die Gäste mehr Ballbesitz hatten, verteidigten wir kompakt und ließen wenig zu. So ging es nach einer umkämpften ersten Halbzeit torlos in die Kabinen. Ausgleich durch Ogbidi – Entscheidung in Unterzahl Nach dem Seitenwechsel kamen wir gut ins Spiel und hatten durch George Didoss und Luis Müller gute Möglichkeiten. In der Folge übernahm Lok wieder mehr Spielanteile und kam zu gefährlichen Aktionen. In der 75. Minute gingen die Gäste durch einen Distanzschuss von Cevis in Führung. Wir zeigten sofort die richtige Reaktion. Nur zwei Minuten später folgte der verdiente Ausgleich. Nach einem abgewehrten Abschluss von Gordon Büch war Theo Ogbidi zur Stelle und erzielte aus kurzer Distanz das 1:1 und damit seinen ersten Treffer für unsere Farben. In der Schlussphase wurde die Partie zunehmend hektischer. Nach einem Foul sah unser Kapitän Paul Wegener die Rote Karte, eine aus unserer Sicht harte Entscheidung. In Unterzahl verteidigten wir mit viel Einsatz gegen den Druck der Gäste. In der 89. Minute gelang jedoch Lok Leipzig der entscheidende Treffer durch Stefan Maderer zum 1:2-Endstand. Ein besonderer Dank gilt unseren Fans, die mit einer beeindruckenden Choreo und durchgehend lautstarker Unterstützung für eine besondere Atmosphäre im KarLi sorgten. Während der Partie wurde zudem das Spruchband „Vier Himmelsrichtungen – ein Ziel. Kompassmodell jetzt!“ gezeigt und damit ein klares Zeichen für die dringend notwendige Aufstiegsreform im Regionalliga-Bereich gesetzt. Trotz der Niederlage nimmt unser Team viele positive Ansätze aus dem Spiel mit, denn wir haben eine gute Leistung gegen das Spitzenteam aus Leipzig gezeigt. Bereits am Freitag um 19:00 Uhr steht im Karl-Liebknecht-Stadion das nächste Heimspiel an. Wir empfangen mit der BSG Chemie erneut Gäste aus Messestadt. Gemeinsam mit euch wollen wir dann wieder voll angreifen und uns mit Punkten belohnen.

Aus meiner Sicht wäre es verdient gewesen, wenn wir hier etwas mitgenommen hätten. Es war ein intensives Spiel von beiden Seiten. In der ersten Halbzeit hätte ich mir gewünscht, dass wir mehr Ballbesitzphasen haben, da waren wir noch etwas zu fahrig. In der Pause haben wir dann umgestellt, bekommen aber nach einem eigenen Ballverlust das Gegentor. Die Reaktion der Mannschaft war danach sehr gut, denn wir haben Widerstandsfähigkeit gezeigt. Nach dem 1:1 greift der Schiedsrichter aus meiner Sicht mit der roten Karten fpr Paul Wegener entscheidend ins Spiel ein. In Unterzahl mussten wir dann noch eine Viertelstunde verteidigen, und dass dann irgendwann ein Ball durchrutscht, ist leider folgerichtig. Ich bin sehr stolz auf die Entwicklung der Jungs. Wir machen aktuell sehr gute Schritte und ich bin optimistisch, dass wir mit den Leistungen der letzten Wochen verdient Punkte holen werden.

- Cheftrainer Johannes Lau

Zuschauer*innen: 3.889 SV Babelsberg 03: Babke – Silic, Lang (65. Covic), Wegener (79. Rote Karte), Schätzle (46. Hasse), Müller (87. Schulz), Lessel, Didoss, Queißer (65. Bürger), Büch, Postelt (46. Ogbidi)   1. FC Lokomotive Leipzig: Naumann – Wilton, Abderrahmane (90. + 3 Kusic), Maderer (90. + 3 Kabashi), Adetula (78. Kang), Siebeck, Arcalean, Cevis (85. Ziane), Grözinger, von Piechowski, Dombrowa (78. Zimmer)  Tore: 0:1 Cevis, 1:1 Ogbidi, 1:2 Maderer