Nulldrei unterliegt im offensiven Schlagabtausch in Magdebur
Was für ein torreicher Nachmittag in der Avnet Arena! Unsere Equipe musste sich am 33. Spieltag vor 1.042 Zuschauer*innen dem 1. FC Magdeburg II mit 6:4 in einem Spiel mit vielen Offensivaktionen, aber auch großen Problemen in der Defensive geschlagen geben.Trotz einer starken Reaktion nach der Pause blieben wir am Ende ohne Punkte.
Fehlstart bringt uns früh in Rückstand
Die Partie begann denkbar schlecht. Bereits in der Anfangsphase nutzten die Gastgeber unsere fehlende Ordnung aus und gingen mit 2:0 durch Magnus Elias Baars und Elisio Widmann in Führung. Defensiv fanden wir kaum Zugriff und wirkten vor allem in den ersten Minuten nicht richtig im Spiel.
Die Magdeburger blieben gefährlich und nutzten die Räume konsequent. Nach gut 18 Minuten erhöhten sie durch Marcel Zajusch auf 3:0.
Zwar brachte uns Linus Queißer nach einem Abschluss von Gordon Büch, den der Magdeburger Keeper Schlitter nicht festhalten konnte, wieder etwas zurück ins Spiel. Die Gastgeber zeigten sich aber weiter extrem effizient. Nach einem Doppelpack durch Leon Noel Mergner, der viel zu frei stand, zum 4:1 und 5:1 kurz vor der Pause, war die Enttäuschung bei uns deutlich spürbar.
Ein Halbzeitstand, der weh tat.
Defensiv präsentierte sich unsere Mannschaft an diesem Nachmittag viel zu anfällig. Immer wieder kam Magdeburg zu einfachen Abschlüssen. Zur Halbzeit reagierte das Trainerteam deshalb mit einem Vierfachwechsel, um neue Stabilität und Energie ins Spiel zu bringen.
Moral und Aufholjagd bleiben unbelohnt
Trotz des deutlichen Rückstands zeigte unsere Mannschaft nach dem Seitenwechsel Charakter und gab sich nicht auf. Mit mehr Energie, Mut und Zielstrebigkeit kamen wir zurück auf den Platz.
Das eingewechselte Nachwuchstalent Jakob Wiehe verkürzte in der 55. Minute auf 2:5, nachdem Silic den Ball gefühlvoll auf ihn chipte. Er sorgte damit bei uns allen wieder für Hoffnung. Wir spielten mutiger, aggressiver nach vorne und setzten Magdeburg zunehmend unter Druck.
Nach einer Ecke von Gordon Büch war es dann unser Kapitän Philipp Zeiger, der zum 5:3 einköpfte und die Partie wieder spannend machte. In der Schlussphase wurde es noch einmal richtig eng. Wieder war es Silic, der die Aktion einleitete und auf Jakob Wiehe spielte. Dieser legte den Ball clever in den Rückraum auf Linus Queißer ab, der direkt abzog und zum 5:4 traf und damit seinen Doppelpack schnürte.
Wir warfen in den letzten Minuten alles nach vorne und waren nah dran am Ausgleich. Doch das Risiko wurde nicht belohnt. Nach einem Ballverlust im Mittelfeld rückte Maximus Babke weit aus seinem Tor heraus, verschätzte sich beim Klärungsversuch per Kopf, sodass Hector Hink den Ball anschließend zum 6:4-Endstand einnetzte und endgültig den Deckel drauf machte.
Am Ende bleibt eine klare Niederlage. Die erste Halbzeit machte es uns nahezu unmöglich, etwas Zählbares mitzunehmen. Offensiv fanden wir immer wieder Lösungen, defensiv fehlte uns an diesem Tag jedoch die notwendige Stabilität.
Trotz der Niederlage steht fest: Der Klassenerhalt ist geschafft – Nulldrei spielt auch in der kommenden Saison in der Regionalliga Nordost.
Zum Saisonabschluss steht am kommenden Samstag um 14:00 Uhr das letzte Heimspiel der Saison gegen Hertha BSC II im KarLi an. Gemeinsam mit euch wollen wir die Spielzeit positiv abschließen und zuhause noch einmal einen Heimsieg feiern.
Zuschauer*innen: 1.042
SV Babelsberg 03: Babke – Lang, Wegener (76. Perovic), Schätzle (46. Werbelow), Covic (46. Wiehe), Lessel, Didoss, Hasse (46. Silic), Queißer, Ogbidi (46. Zeiger), Büch
1. FC Magdeburg II: Schlitter – Dzogovic, Pfennig, Birk (72. Giesen), Widmann (59. Schößler), Kamm (59. Schulze), Frenzel (80. Hink), Korsch, Mergner, Zajusch (72. Leipertz), Baars
Tore: 1:0 Baars, 2:0 Widmann, 3:0 Zajusch, 3:1 Queißer, 4:1 Mergner, 5:1 Mergner, 5:2 Wiehe, 5:3 Zeiger, 5:4 Queißer, 6:4 Hink
