Planmäßig wurde heute um 13:25 Uhr der Bauantrag für die Sanierung des Karl-Liebknecht-Stadions bei der Bauaufsicht der Stadtverwaltung Potsdam eingereicht.
In tage- und nächtelanger Arbeit wurden durch die Architekten und Fachplaner die Unterlagen in 11-facher Ausfertigung zusammengestellt, die dann heute noch zweifach mit jeweils knapp 100 Unterschriften (Architekten/Planer und Verein) verbindlich zu machen waren.
Für alle zu beteiligenden Stellen liegt somit ein komplettes Exemplar vor, eine zeitraubende Weiterversendung nach Bearbeitung durch die einzelnen Stellen an die jeweils nächste entfällt, sondern dies alles kann zeitgleich erfolgen.
Klaus Lünz, federführender Architket, mit den Antragsunterlagen vor der Abgabe
26.01.2010 :: Finalisierung des Bauantrags
Am Dienstag gab es weitere Sitzungen zur Planung der Sanierung des Karl-Liebknecht-Stadions.
Zuerst tagte am Nachmittag das Planungsgremium, bestehend aus Projektsteuerer, Architekten, Haustechnikplaner, Außenanlagenplaner und Vereinsvertretern, um dem vorliegenden Arbeitsstand nun den letzten Schliff für die Einreichung der Baugenehmigung zu verpassen. Die Abstimmungen mit den Behörden der Bauaufsicht, Feuerwehr, Polizei, Stadtplanung, Behindertenbeauftragten, Denkmalpflege usw. wurden dabei vollumfänglich berücksichtigt und eingearbeitet. Auch die am vorangegangenen Wochenende durch zwei Vorstandsmitglieder unabhängig aus dem Babelsberger Park umfangreich dokumentierten Sichtbeziehungen und tangierenden Sichtachsen (Flatowturm -> Jagdschloß "Am Stern", Flatowturm -> Friedrichskirche/Weberplatz, St.-Antonius-Kirche/Turn- bzw. Plantagenstraße) zwischen Park und Stadion sowie eventuelle Auswirkungen durch die Sanierung wurden diskutiert. Hier wurde jedoch festgestellt, dass durch die geplanten Maßnahmen keine negativen Einflüsse auf diese Sichtbeziehungen zu erwarten sind. Am Donnerstag wird nun das Gesamtpaket nochmals mit der Bauaufsicht abgestimmt, bis dann am Freitag, 05.02.2010, der kompletten Bauantrag eingereicht wird. Abschließend wurde eine Terminkette vereinbart, die eine fristgemäße Umsetzung der geplanten Sanierung sichert.
Am Dienstagabend trafen sich dann die Vereinsvorstände des 1. FFC Turbine Potsdam und des SV Babelsberg 03. Architekt Klaus Lünz (Büro Kock & Lünz) präsentierte die aktuell vorliegende Planung, Projektsteuerer Wilfried Böhme (EWP) ergänzte und erläuterte die Terminkette sowie die aktuelle Kostenschätzung. Nach einer kurzen inhaltlichen Diskussion, auch zu den späteren Bewirtschaftungskosten, wurde das beiderseitige Einvernehmen zu den vorliegenden Planungen erklärt, so dass einer Realisierung nun nichts mehr im Wege steht.
Planungsrunde am Nachmittag
Architekt Klaus Lünz präsentiert am Abend die aktuelle Planung ...
... und die Vorstände hören aufmerksam zu!
22.01.2010 :: Fine-Tuning der Umbaupläne
Am Donnerstag tagte wieder die Planungsrunde für die Sanierung des Karl-Liebknecht-Stadions am Ort des Geschehens. Mittlerweile sind die Entwürfe soweit angepasst und überarbeitet, dass die Konturen des späteren Ergebnisses bereits erkennbar sind. Ein Entwurfsmodell steht nun auch zur Verfügung, welches jedoch verfeinert wird. Neben den Behördenvorabstimmungen u. a. mit Bauaufsicht, Behindertenbeauftragten, Feuerwehr, Stadtplanung, Denkmalpflege und Polizei, nahmen an der gestrigen Runde auch zwei Vertreter des DFB (Gerhard Kißlinger aus der DFB-Abteilung Prävention und Sicherheit und Dieter Rieck als Mitglied des DFB-Sicherheitsausschusses) teil, um offene Fragen insbesondere zur Stadionsicherheit abschließend zu klären. So wurde auf Grundlage der Brandenburgischen Versammlungsstättenverordnung festgelegt, dass die Videoüberwachungsanlage vereinsseitig zwar infrastrukturell - also die notwendigen Kabel, Leitungen und Anschlüsse - vorzusehen ist. Die Video- und Aufzeichnungstechnik wird jedoch von der Polizei bereitgestellt und betrieben.
Abschließend wurde vereinbart, dass die Entwürfe nunmehr in die endgültige Fassung gebracht werden, so dass der Bauantrag frist- und vereinbarungsgemäß am 5. Februar bei der Bauaufsicht eingereicht werden kann. Durch die umfangreiche und frühzeitige Beteiligung aller betreffenden Behörden soll die Bearbeitung des Bauantrages möglichst zügig gehen und der entsprechende Bescheid schnell erlassen werden. Klappt dies alles so reibungslos wie die Planung selbst, sollen die Arbeiten bereits im Mai mit Abriss und anschließendem Neubau des K-Blockes beginnen.
04.12.2009 :: Kick-off der Projektgruppe "Stadionsanierung"
Am heutigen Freitagmorgen (8.00 Uhr) traten nun, nach Klagerückzug eines im Bieterverfahren unterlegenen Architekten, erstmals die gesamte Projektgruppe "Stadionsanierung" zusammen.
An der sechsstündigen Beratung nahmen neben den Vereinsvertretern Ralf Hechel (Geschäftsführer) und Frank Marczinek (Vorstand & Bauherrenvertreter), Frau Susanne Schmid (Planungsbüro ASS aus Stuttgart), Klaus Lünz (Architektenbüro Kock & Lünz), sowie Wilfried Böhme (Projektmanagement; EWP) und Vertreter des Planungsbüros Gneise 66 teil.
Voranging ging es bei der heutigen ersten Beratung um die Klärung von Terminabfolgen und Fristen, Errichtung von Kommunikationsstrukturen sowie um eine detaillierte Bedarfsanalyse. Zu diesem Zweck erfolgte eine ausgedehnte Stadionbesichtung mit Blick auch in die entlegendsten Winkel des Karli.
Eine Anmerkung noch zur Vertreterin des Planungsbüros ASS, Frau Susanne Schmid: Frau Schmid gilt als Fachfrau für die Sanierung von Stadien während eines laufenden Spielbetriebs. Ihre Fähigkeiten stellte und stellt Frau Schmid bei der Sanierung des GAZI-Stadions in Stuttgart-Degerloch, der Heimat der Stuttgarter Kickers, unter Beweis.
02.12.2009 :: Vergabeklage bremst Stadionumbau - Architektenbüro Kock und Lünz baut / Speer verteidigt Rasenheizung und Parkplätze
Aus der MAZ vom 02.12.2009:
Ein Monat Verzug ist bei den Planungen für den Umbau des Karl-Liebknecht-Stadions entstanden. Grund ist die Beschwerde eines unterlegenen Bieters bei der Vergabekammer des Landes gegen das Vergabeverfahren für die Architektenleistungen. Die Klage sei gerade erst nach einem schriftlichen Vergleich mit dem SV Babelsberg 03 zurückgezogen worden, sagte Vereinsgeschäftsführer Ralf Hechel am Montagabend bei einer Mitgliederversammlung. ... ..::weiter lesen::..
30.11.2009 :: Mitglieder-Infoveranstaltung zum aktuellen Stand
Am Montag, dem 30. November 2009, informierten Frank Marczinek als Bauherrenvertreter und Mitglied des Vorstandes sowie Geschäftsführer und Vorstandsmitglied Ralf Hechel über den Stand der Planungen zur Stadionsanierung.
Die wichtigste Information war sicher der Klagerückzug eines im Bieterverfahren unterlegenen Architektenbüros. Durch den Rückzug der Klage konnte nun der Planungsauftrag an das Architektenbüro Kock & Lünz vergeben werden. Die Pläne des beauftragten Büros sollen nun Anfang Januar auf dem Tisch liegen und werden dann den
Mitgliedern präsentiert.
Kontrovers diskutierten wurden Investitionsvorhaben für eine Videoüberwachungsanlage, die geplante Rasenheizung sowie für Parkplätze und eine Umzäunung. In diesem Zusammenhang wurde auf fehlende Trainingsmöglichkeiten in Potsdam hingewiesen .
Der Termin für die Präsentation wird rechtzeitig auf den bekannten Kommunikationswegen bekanntgegeben.
Nachfolgend die Präsentation von Herrn Marczinek als ..::Download::..(3 MB).
03.07.2009 :: Stadionumbau beginnt - Sanierung in Babelsberg soll noch mit Welterbeschützern abgestimmt werden
Aus der PNN vom 03.07.2009:
Das Babelsberger Karl-Liebknecht-Stadion wird zur Baustelle. Im Oktober sollen die Sanierungsarbeiten an Potsdams größtem Fußballstadion beginnen. Geplant ist eine Arena für zehntausend und einen Zuschauer. ... ..::weiter lesen::..
Supplement zum Amtsblatt der EU - Verfahren zur Vorinformation für Bauaufträge ..::externer Link::..
03.06.2009 :: Übersicht der Bauvorhaben im Rahmen der Modernisierung des Karl-Liebknecht-Stadions
Wie auf der Mitgliederversammlung am 03.06.2009 avisiert, stellen wir ..::hier::.. die Übersicht der Bauvorhaben im Rahmen der Modernisierung des Karl-Liebknecht-Stadions mit Mitteln aus dem Konjunkturpaket II als *.pdf-Dokument zur Verfügung.
Bitte nochmals zur Beachtung, dass es sich hierbei um die Variante aus dem Zuwendungsbescheid handelt.