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 verein :: kurzgeschichte english version


Kurzgeschichte | Chronik | Peter Rosenzweig | 100 Jahre Jubiläum | Insolvenz 2003

 

SV Babelsberg 03 Rückblick: Die letzten Jahre

Saison Liga Platz Punkte Tore
1991/92 Bezirksliga 2 46:18 92:40
1992/93 Landesliga Süd 1 66:02 118:16
1993/94 Verbandsliga 2 45:15 68:25
1994/95 Verbandsliga 2 47:13 79:25
1995/96 Verbandsliga 1 79 90:14
1996/97 Oberliga Nord 1 68 67:13
1997/98 Regionalliga Nordost 14 38 33:50
1998/99 Regionalliga Nordost 15 34 36:50
1999/00 Regionalliga Nordost 5 57 57:40
2000/01 Regionalliga Nord 2 68 57:41
2001/02 2. Bundesliga 18 18 39:82
2002/03 Regionalliga Nord 16 34 54:73
2003/04 Oberliga Nordost Nord 2 84 91:33
2004/05 Oberliga Nordost Nord 3 65 59:25
2005/06 Oberliga Nordost Nord 3 51 56:42
2006/07 Oberliga Nordost Nord 1 68 46:15


SV Babelsberg 03 - Die Historie

Jahr
1903
Gründung des SC Jugendkraft 1903
1905
Gründung des FC Fortuna 05 Nowawes
1919
Fusion beider Vereine zum SV Nowawes 03
1928/29
Sepp Herberger (später jahrzehntelang Coach der Nationalmannschaft) trainiert den SV Nowawes 03
1933-1935
Durchmarsch von der dritthöchsten, der Kreisliga, in die höchste Spielklasse, die Gauliga (insgesamt 42 Spiele mit 200 : 68 Toren und 71 : 13 Punkten)
20.09.1936
Einweihung des Sportplatzes am Horstweg
24.06.1937
Endspiel um Gaufestsieg im Berliner Olympiastadion SV Nowawes 03 - FV Cottbus 98 mit 7:1
1938
Abstieg in die Bezirksliga
01.04.1938
Aufgrund der Eingemeidung von Neubabelsberg in Nowawes und der Umbenennung in Babelsberg heißt der Verein nun SV Babelsberg 03
August 1939
Zusammenschluss der Sportfreunde Potsdam und des SVB 03 zur Sportvereinigung 03 Potsdam
1943
Wiederaufstieg in die Gauliga
1943/44
3. Platz in der Gauliga, knapp 75.000 Zuschauer besuchen die 18 Heimspiele Der Verein zählt 500 Mitglieder
07.01.1945
letztes Punktspiel der Nulldreier
04.03.1945
letzes Spiel am Horstweg
1946
Gründung der SG Babelsberg mit Spielern der Vereine 03 und Eintracht
1949
Die SG Babelsberg wird Brandenburgischer Fußballmeister
11.07.1949
Umbenennung in BSG "Märkische Volksstimme" Babelsberg
1949/50
in der Oberliga, höchste Spielklasse der DDR
17.09.1950
Umbenennung in Rotation Babelsberg
1950/51
Rotationsstürmer Hans Schöne wird Torschützenkönig mit 38 Treffern DDR - Oberliga - Rekord: Die Mannschaft erzielt 95 Tore in 34 Spielen
1953/54
Mit dem 5. Rang erreicht Rotation die beste Platzierung in der DDR - Oberliga
1958
Abstieg aus der Oberliga
1961
Gründung des SC Potsdam mit Spielern von Rotation
1966
Übernahme der Fußballer des SC Potsdam in die BSG Motor Babelsberg
1981 bis 89
gehört der Verein zur DDR - Liga (zweithöchste Spielklasse) und belegt gegen Anfang der 80er Jahre durchgängig vordere Tabelleplätze
10.12.1991
Die Fußballer lösen sich aus dem SV Motor Babelsberg und nennen sich der Tradition folgend wieder SV Babelsberg 03
1992/93
ungeschlagener Meister der Landesliga Brandenburg mit 118:10 Toren und 66:2 Punkten folglich Aufstieg in die Verbandsliga
1993-95
jeweils Vizemeister der Verbandsliga Brandenburg
1995/96
SV Babelsberg 03 wird Brandenburgischer Fußballmeister und steigt in die Oberliga auf
1996/97
Nulldrei beendet unbezwungen und mit 12 Punkten Vorsprung auf den Tabellenzweiten die Oberligasaison und steigt in die Regionalliga auf. Der Zuschauerschnitt steigt innerhalb weniger Jahre von 400 auf 1555 je Spiel. Die Mannschaft ist 52 Punktspiele in Folge ohne Niederlage.
1997/98
SV Babelsberg 03 belegt den 14. Platz in der ersten Regionalliga - Saison
1998/99
SVB 03 gewinnt durch einen 5:2 - Sieg gegen den Eisenhüttenstädter FC Stahl und sichert sich erstmals die Teilnahme am DFB - Pokal
1999/2000
Nach einem Sieg (1:0, Torschütze: Hendryk Lau) gegen die SpVgg Unterhaching scheitern die Filmstädter erst in der 3. Runde des DFB - Pokals am SC Freiburg. Babelsberg qualifiziert sich für die neu eingeführte Regionalliga, Hendryk Lau wird mit 16 Treffern Torschützenkönig. Auch der Landespokal geht wieder an die Nulldreier, nachdem Viktoria Frankfurt mit 2:1 bezwungen wurde
2000/01
Der SVB belehrt viele sogenannte Fachleute, die den Verein als vermeintlichen ersten Absteiger sahen, eines besseren und sichert sich nach einer hart umkämpften Saison und mit wunderbaren Kombinationsfußball den zweiten Aufstiegsplatz für die 2. Bundesliga
2001/02
Eine katastrophale Saison: Nulldrei gewinnt ab dem 15. Spieltag kein Spiel, Trainer-Gott Andreev wird entlassen. Am Ende der Spielzeit landen die Babelsberger weit abgeschlagen auf dem letzten Tabellenplatz.
2002/03
Die Talfahrt geht weiter. Die in dieser und der letzten Saison angehäuften Schulden führen zum Insolvenzverfahren, weshalb NullDrei schon vorzeig als Absteiger feststeht. In dieser Saison verbraucht der Verein letztendlich 3 Trainer. Viele Spieler gehen, so dass der Verein auch sportlich absteigt.
2003/04
Der wichtigste Schritt dieser Saison war der erfolgreiche Abschluß des Insolvenzverfahrens. Überraschend stark präsentierte sich auch die erste Mannschaft, die die Herbstmeisterschaft für sich entschied und bis zum Schluß der Saison härtester Konkurrent des letztendlichen Meisters Hertha BSC (A) war.

2004/05

In der Saison stand die Konsolidierung des Vereins im Mittelpunkt. In der Oberliga wurde hinter den Mannschaften von MSV Neuruppin und Hansa Rostock (Am.) der dritte Tabellenplatz belegt. Am Saisonende trennte sich Babelsberg 03 von Trainer Peter Ränke.

2005/06

Mit dem neuen Trainergespann Rastislav Hodul / René Tretschok erreichte der SVB erneut den dritten Tabellenplatz hinter dem Favoriten 1. FC Union Berlin und dem MSV Neuruppin. Highlight der Saison war der 3:2 Heimsieg gegen den Dauerrivalen 1. FC Union. Mit dem Landespokalsieg im heimischen Karl-Liebknecht-Stadion gegen den MSV neuruppin gelang die Qualifikation zur ersten Hauptrunde im DFB-Vereinspokal.

2006/07

Klare Zielstellung für diese Saison war der Aufstieg in die Regionalliga. Erneut ging der SVB mit dem Trainergespann Rastislav Hodul / René Tretschok ins Rennen. Die mit zahlreichen Neuzugängen verstärkte Mannschaft spielte eine hervorragende Hinrunde mit nur einer Niederlage und einem Unentschieden. In der ersten Runde des DFB-Pokals wurde der spätere Aufsteiger zur ersten Bundesliga, Hansa Rostock, mit 2:1 im Karl-Liebknecht-Stadion geschlagen. In der zweiten Runde musste sich der spätere deutsche Meister VfB Stuttgart mächtig strecken, um die Nulldreier mit 4:2 zu besiegen. Die Rückrunde wurde nicht mehr ganz so souverän gestaltet, letztlich gelang aber der Aufstieg in die Regionalliga ungefährdet vor Hansa Rostock II. Mit dem Landespokalsieg gegen den Ludwigsfelder FC wurde das I-Tüpfelchen auf eine sehr gute Saison gesetzt.

2007/08

Mit einer weiter verjüngten Mannschaft geht des SVB 03 in die Qualifikationssaison zur dritten Bundesliga. Zielstellung für das Team von Trainer Rastislav Hodul ist Platz 10.

   

 

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