startseite
startseite      
Energie und Wasser Potsdam GmbH
REMONDIS GMBH & Co. KG / Region Ost
e.dis
Mittelbrandenburgische Sparkasse in Potsdam
Honda Mobil Center Potsdam Babelsberg
Märkische Allgemeine Zeitung
Air Berlin
Potsdamer Rex Pils
Filmpark Babelsberg
GIG
LBS Ostdeutsche Landesbausparkasse AG
TAZ -Die Tageszeitung-
Land Brandenburg Lotto GmbH
Th. Semmelhaack Wohnungsbaugesellschaft mbH
Umbro
Feuersozietät Berlin Brandenburg
Prinz von Preussen Grundbesitz AG
Unterstützerclub
Prinz von Preussen Grundbesitz AG
Fa. Frosch Baudienstleistungen aller Art
  alle sponsoren


 teams :: erste [berichte]


Mannschaft | Spielbericht/Vorbericht | Saison/Ansetzungen | Statistik | Pokal- & Testspiele | Zuschauer-Chart

 

Spieltag: Saison:



 ZFC Meuselwitz ? SV Babelsberg 03 0:3 (0:3)



Spiel ohne Überschrift. Passte alles.

?Wenn elf Nulldreier zusammen kämpfen kam bisher oft was Gutes bei rum. Daran sollten wir anknüpfen! NULLDREI!?

So endete mein Spielbericht gegen die Veilchen aus Charlottenburg. Und es sollte eine self-fulfilling-prophecy sein, jedenfalls wenn man an so etwas glaubt. Und ist euch schon aufgefallen, dass allein in der Headline dreimal Nulldrei in drei verschiedenen Codierungen auftritt? Mir jedenfalls ja, hat was. Warum nun also ein ?Spiel ohne Überschrift?? Ganz einfach, ich habe dieses Mal das Vergnügen, mehrere Überschriften anbieten zu können und diese werden nach und nach in diesen Bericht eingebaut. Zum Beispiel bei der Abfahrt des Busses gegen halb zehn am Lutherplatz kamen folgende Formulierungen auf: ?Ich würde gerne neben dir sitzen.?, was ein paar Minuten später dann in ein modifiziertes ?Ich würde gern Arm in Arm neben dir einschlafen.? umgebaut wurde. Die beiden Protagonisten des zweiten Ausspruches saßen dann auch brav nebeneinander, weitere Details sind mir allerdings nicht bekannt. Unbeschadet kamen die knapp fünfzig Busfahrer dann überpünktlich in Zipsendorf an, was einen Besuch in der einheimischen ?Bergmannsklause? nach sich zog. Bei Hamburger Schnitzel, Bauernfrühstück und einem guten Bier gabs eine spontane Tipperrunde, wo ich am Ende mit meinem waghalsigen Tipp doch am ehesten Recht behalten sollte. Nachdem der Schreiberling ein deutliches 2:5 für Babelsberg voraussagte, wurde er zwar von einem gewissen Frankfurter belächelt (?Sachma, watt nimmt denn der für Drogen??), jedoch tippte dieser eine 2:1 Niederlage für unsere heute in rot agierende Equipe. Prädikat: ?Böse, böse, böse, ...?

Nachdem also Speis und Trank verzehrt und bezahlt waren (hier nochmal einen herzlichen Dank an die nette Bewirtung und den unkomplizierten Besuch an sich) gings dann endlich in den Gästeblock der kleinen, gemütlichen Bluechip-Arena. So versammelten sich etwa hundert Menschen im Gästeblock, davon knapp achtzig Supporter sowie zwanzig eigens Angereiste, die sich jedoch Singsangtechnisch komplett raushielten und lieber allein rumstanden.

Unser Trainer, Dietmar Demuth, reagierte auf das enttäuschende Abschneiden gegen Tennis Borussia, für den gesperrten Surma rückte Rainer Müller in die Viererkette und vorne spielte Nicolas Hebisch von Anfang an. Und das sollte sich gut entwickeln. Die erste kleinere Möglichkeit des Spiels hatte unser Kopfballungeheuer Alme Civa nach einer Ecke, leider bekam er keinen richtigen Druck hinter die Murmel und so war die Aktion auch nur begrenzt gefährlich. Im Gegenzug dazu sollte gleich die nächste Möglichkeit zum Erfolg führen: Nachdem sich Ümit Ergirdi am Sechzehner langtastete, den Ball auf den besser stehenden Hebisch ablegte scheiterte dieser knapp am Keeper, aber Ümit setzte nach und konnte nach dem ungeschickten Foulspiel eines Meuselwitzer den Elfmeterpfiff erzwingen. Das alles in der siebten Spielminute, die gute Laune hob sich zusehends. Daniel Frahn trat an und verwandelte wie gewohnt eiskalt halbhoch ins rechte Eck. Jubel und Erleichterung nicht nur bei unseren Spielern, sondern auch auf den Rängen. Als sich im Anschluss der Vizeherbstmeister zur Verkündung des neuen Spielstandes anschickte wurden die Meuselwitzer fast zum Spielverderber, denn Bocek zog aus 18 Metern ab, glücklicherweise ging der gefährliche Aufsetzer knapp rechts neben die Kiste von Kapitän Unger. Aber nach wie vor marschierten die Nulldreier, ein ganz anderes Auftreten als in den vorherigen Begegnungen. Dennoch blieb Meuselwitz noch dran, mit ein wenig Glück hätte Bocek nach einem Eckball fast den Ausgleich markiert. Die nächste Aktion dann ein Freistoß für Nulldrei: Am Ball standen beide Müllers, den Schuss trug jedoch entgegen einiger Erwartung unsere Nummer 13, Rainer Müller vor und der Ball flog in bester Smakov-Manier stramm und nur knapp übers Netz. Das war der Beweis, dass er nicht nur unglaublich lange Einwürfe parat hat, sondern auch eine Freistoßalternative sein kann. In Minute 26 folgte dann die Vorentscheidung: Nach einem groben Abspielfehler der Gastgeber schlug erneut Ümit Ergirdi zu. Nach einem schnell und dribbelstarken Solo vorbei am letzten Mann schob er den Ball links am Keeper vorbei ins Netz und das aus einem recht spitzem Winkel. Zu schön um wahr zu sein, wie man vermuten könnte. Denn durch Pressing und frühes stören gabs den zweiten Treffer eigentlich aus dem Nichts heraus. Als der Jubel ein wenig abklingen sollte gabs dann eine Kopie der eben beschriebenen Szene. Kopie deswegen, weil das Original noch verschönert wurde. Wieder setzten unsere Nulldreier schnell nach und konnten den überforderten Meuselwitzer Verteidigern den Ball abluchsen. Ümit Ergirdi setzte wieder zum Spurt an, wieder halbrechts in den Strafraum und wieder versenkt... nein! Er versenkte nicht selbst, sondern bewies Profiübersicht und legte den Ball passgenau auf den mitgelaufenen Frahn, der dann alles klar machte und zum 0:3 einnetzte. Das war alles nach einer halben Stunde.

An dieser Stelle des Berichts möchte ich auf Kritiker eingehen, die mir vorwerfen, dass ich ja kaum über Fussball schreiben würde, sondern mehr das Drumherum beschreibe. Dem möchte ich hier besonders Rechnung tragen und lasse das Sportliche damit auch nur noch etwas mitlaufen, da (auf dem Platz) alle Messen gesungen waren. Denn in den folgenden 75 Minuten bis zum Abpfiff gabs noch einige erfreuliche Dinge, die mindestens genauso erwähnenswert sind, wie das weitere Spiel. Nachdem sich also unsere Fanszene in einen Rausch singen durfte gabs ein paar Nettiquetten neben dem Spiel, zum Beispiel wurde in der Halbzeit der Reserve-Keeper der Gäste beim erwärmen angefeuert, welcher es wohl mit Humor nahm. Und auch das schräge Maskottchen der Meuselwitzer, ?Zipfel? oder wie es hieß ließ sich bei unseren sangeswütigem Mob blicken und zog symbolisch den Hut vor unserer Kurve, faire und schöne Geste. Im zweiten Durchgang kam dann nach und nach die Ersatzbank unserer Nulldreier vor den Block und erwärmte sich gemeinsam bis zum Abpfiff, ebenso ein tolle Sache. Und mit Onur Bayram haben wir einen Spieler, der die Atmosphäre so genoß, das er glatt zum Zweitcapo avancierte, entsprechende Ultraaufnahmeanträge sind wohl bereits unterwegs. Irgendwann wurde dann auch abgepfiffen und neben dem üblichen Siegesabgesang gabs auch noch ein Ständchen für unsere Nummer 7 (oder auch liebevoll ?Ruuuudiiii?). Auch an dieser Stelle alles Gute an den sympathischen Linksfuß mit Übersteigerqualitäten. Als kleine Überraschung für die Mannschaft wurden indes für alle 16 Kicker ein Bier geordert, was allerdings wohl zu spontan oder ungeplant ablief, was solls. Ein paar Bier gingen in den Block, ein paar in die Kabine. Und ich muss dem Kashmirhool irgendwann dafür noch die Zeche zahlen. Mal schaun, Stichwort unbezahltes Praktikum.

Da ich mir nun erlaubt habe, sechzig Spielminuten aus dem Bericht wegzukürzen gibts diesmal dann auch zwei Fazits, das sportliche und das reisetechnische. Auf dem Feld war nach der deutlichen Führung etwas Ruhe eingekehrt, so versuchte sich Meuselwitz besonders im zweiten Durchgang noch desöfteren an unserer Nummer 1, Marian Unger, welcher letztendlich zwar in größerer Not retten musste, aber immer Sieger blieb. Im Gegenzug dazu schaltete Babelsberg zur zweiten Hälfte ein paar Gänge runter und besinnte sich etwas aufs Konterspiel, was auch ein paar Mal hübsch vorgetragen wurde, jedoch nicht verwertet werden konnte. Da dem ZFC auch nicht allzu viel einfiel, plätscherte die Partie langsam aber sicher Richtung Schlusspfiff. Sicher ein wichtiger Erfolg für die gesamte Mannschaft, besonders auch für unsere Offensivkräfte, denen bisher manchmal das Glück oder die Abgezocktheit fehlte. Nun gilts dem wiedererstarktem FCM einen Dämpfer im heimischen Karli zu verpassen und selbst in der Spur zu bleiben. Das angebotene Spiel machte auf jeden Fall Appetit auf mehr!

Fantechnisch wars auch eine runde Sache. Es fuhr wieder ein gut gefüllter Bus, was sich hoffentlich in Zukunft wieder stabilisieren wird. Und trotz des mäßigen Auftakts waren immerhin hundert Gäste ins Altenburger Land getingelt. Dies wurde in der eingangs beschrieben Bergmannsklause so kommentiert: ?Tja, Meuselwitz zieht nochmal.? Das hätte auch eine Überschrift werden können. Der Wohlfühlfaktor in Zipsendorf war angenehm hoch, die Polizeibeamten und Ordner waren sehr freundlich und wünschten uns sogar eine gute Heimfahrt, was sicherlich Schule machen darf. Dafür ein klarer Daum nach oben. Und auch die Verpflegung war lecker und bezahlbar, die Bedienenden fast schon zu freundlich um wahr zu sein. Guter Laune gings dann mit dem Bus Richtung Filmstadt (auch hier nochmal ein Dank an die Leute, die das immer auf die Beine stellen, mitsamt Brötchen und bester Musik), wo sich die Reisegruppe etwas auflöste bzw. Sich nochmal im Nowawes zum gemütlichen ausklingen traf. Ich beschloss auch noch ins Nowawes zu gehen und soviel Bier zu trinken, wie mir Frau Frech und der nette, aber am Ende entnervte Wirt (?Rudi, hier nimm!?) gaben und tingelte mit einer der letzten S-Bahnen gen Heimat. Abschließend übergebe ich hiermit den 03-Punktelaufstab an Kollege Ruppi, welcher hoffentlich über Nulldreipunkte gegen den FCM berichten wird.

All for goals and glory!

ZFC Meuselwitz:
Dix, Brendel, Feri, Baum, Müller, Mi. Rudolph (46. Weinert), Oswald, Pikl, Weis (46. Riese), Bocek, Gasch (73. Luck)

SV Babelsberg 03: Unger, R. Müller, Laars, Danso-Weidlich, Ma. Rudolph, Civa, A. Müller (86. Bayram), Ergirdi, Hebisch (63. Kutschke), Frahn (74. Kilicaslan)

Tore:
0:1 Frahn (8. FE)
0:2 Ergirdi (26.)
0:3 Frahn (30.)

Gelb: Weinert ? Hebisch

Gäste: knapp 100

Besucher: 1.271

rudiriot



oben



 Vorbericht zum 06. Spieltag: ZFC Meuselwitz - SV Babelsberg 03

06.09.2009 13:30 Uhr: Bluechip Arena

Die Lage:
Nach fünf Spieltagen ergibt sich in der Regionalligatabelle bereits ein recht geordnetes Bild. Die positiven Überraschungen der bisherigen Saison sind Tennis Borussia und Türkiyemspor, die in der Spitzengruppe der Liga munter mitmischen. Aber auch die Aufstiegsfavoriten sind vorne mit dabei (Wolfsburg II und VfB Lübeck) oder befinden sich in Lauerstellung (Hallescher FC und Chemnitzer FC). Der 1.FC Magdeburg blieb dagegen in den Startlöchern sitzen, scheint nun aber auch langsam in Fahrt zu kommen. Einzig unsere Nulldreier legten einen kapitalen Fehlstart hin und verloren auch am Mittwochabend nach einer ganz schwachen Leistung im heimischen Karl-Liebknecht-Stadion verdient mit 0:1 gegen Tennis Borussia. Auf Platz 12 steht die Mannschaft von Trainer Demuth damit inmitten jener Teams, die um den Klassenerhalt bangen müssen. Ganz besonders kritisch ist die Lage aber beim VFC Plauen, wo nach ungeschickten Transfers und 2 Unentschieden sowie 3 Niederlagen der Trainerstuhl von Ex-Nulldrei-Coach Hermann Andreev bereits stark zu wackeln scheint.

Das Spiel:
In thüringischen Zipsendorf tritt unsere Mannschaft am Sonntag (Anstoß 13:30 Uhr) beim ZFC Meuselwitz zum Punktspiel des 06. Spieltages an. Der Gegner gilt als das "Hoffenheim der Regionalliga" und mauserte sich in den letzten Jahren dank der Finanzspritzen eines Computerherstellers vom Dorfklub zum ernstzunehmenden Konkurrenten.

Die Stadt:
Meuselwitz (Zipsendorf wurde 1973 eingemeindet) ist eine Kleinstadt (ca. 12.000 Einwohner) im Landkreis Altenburger Land des Bundeslandes Thüringen. Die Geschichte der Stadt hat ihren Ursprung im 1139 erstmals urkundlich erwähnten Rittergut mit dem klangvollen Namen "Muzelbuze". Im Laufe der Jahrhunderte wechselte das Gut mehrmals seinen Besitzer, ohne dabei besonders an Bedeutung zu gewinnen. So erwarb beispielsweise 1676 der Gelehrte und Staatsmann Veit Ludwig von Seckendorff die Ländereien und ließ das Schloss neu erbauen, das zwischen 1724 und 1727 durch den kaiserlicher Feldmarschall und Diplomaten Friedrich Heinrich von Seckendorff grundlegend umgestaltet wurde. Das Schloss wurde im zweiten Weltkrieg zerstört, Orangerie (1724) und Schlossgarten (1709) sind aber noch zu besichtigen. Wirtschaftliche Bedeutung erlangte Meuselwitz aber erst, nachdem Mitte des 19. Jahrhunderts begonnen wurde, die Braunkohlevorkommen nördlich des Ortes zu erschließen. Zwischen 1842 und 1880 verdoppelte sich die Einwohnerzahl und 1874 erhielt Meuselwitz von Herzog Ernst I. von Sachsen-Altenburg das Stadtrecht verliehen. Während des Zweiten Weltkrieges entstanden die Zwangsarbeiterlager Meuselwitz I-III und V, in denen eine Vielzahl von Kriegsgefangenen und Zwangsarbeiterinnen und Zwangsarbeitern durch die katastrophalen Arbeits- und Lebensbedingungen ihr Leben verloren. Auf dem Ehrenfriedhof von Mumsdorf wird an 290 Tote erinnert, die in Massengräbern gefunden wurden. Die wichtigsten Sehenswürdigkeiten in Meuselwitz sind neben Schlosspark und Orangerie das Heimatmuseum im ältesten Gebäude der Stadt (Neugasse 1/3, Sonntag von 14:00 Uhr bis 17:00 geöffnet), die Martinskirche und das Rathaus.
Tourist-Information Meuselwitz - Telefon: 03448 / 443 202

Der Gegner:
Die Mannschaft: Der Zipsendorfer FC Meuselwitz hat in den letzten 15 Jahren einen rasanten Aufstieg vom Mittelfeld der Altenburger Kreisliga bis in die Regionalliga erlebt. Möglich wurde diese Entwicklung durch kräftige Finanzspritzen eines ortsansässigen Unternehmens aus der Computerbranche, dessen Vorstandsvorsitzender Hubert Wolf zugleich Präsident des ZFC ist, was dem Verein den Beinahmen "Hoffenheim der Regionalliga" einbrachte. Investiert wurde dabei nicht nur in die Mannschaft, sondern auch in die Infrastruktur, so dass der Verein nicht nur über ein neues Stadion, sondern auch über gute Trainingsbedingungen verfügt. Als Coach arbeitet in Zipsendorf der ehemalige DDR-Nationalspieler Damian Halata mit großem Erfolg. Nach dem letztlich recht ungefährdeten Aufstieg in die Regionalliga konnte er seinen Kader nochmals deutlich verstärken, um das Saisonziel Klassenhalt erreichen zu können. Verpflichtet wurden dabei vorwiegend junge Talente aus der Oberliga, denen der Trainer den ganz großen Durchbruch zutraut, aber auch der erfahrene Ales Pikl von Tatran Presov (1A-Länderspiel für Tschechien) konnte unter Vertrag genommen werden. Die Leistungsträger Karsten Oswald, Daniel Ferl und Sebastian Gasch konnten gehalten werden. Der Kader dürfte also auf jeden Fall stark genug sein, um sich auch in der neuen ungleich stärkeren Klasse behaupten zu können. Mit sechs Punkten legten die Zipsendorfer ein für ihre Verhältnisse auch durchaus ordentlichen Saisonstart hin. Die einzige Niederlage wurde beim 1:3 gegen die sehr starke Elf von Türkiyemspor kassiert, der Sieg gelang durch ein 3:0 bei der Reserve von Hansa Rostock. Zuletzt gab es zwei etwas enttäuschende 0:0 Unentschieden gegen den VFC Plauen und beim SV Wilhelmshaven. Am Sonntag wird der als heimstark geltende ZFC daher mit Sicherheit versuchen, wieder drei Punkte einzufahren, zumal man in Zipsendorf den SV Babelsberg 03 für schwer angeschlagen hält. Trainer Halata wird dazu voraussichtlich wieder auf sein bewährtes 4-4-2 System zurückgreifen. Im Tor ist der erfahrene Oliver Dix die unumstrittene Nummer 1. Die Viererabwehrkette mit Frank Müller, Richard Baum und Neuzugang Patrick Brendel (kam aus von GW Wolfen) wird vom routinierten Daniel Ferl zusammengehalten. Im spielstarken Mittelfeld hat Kapitän Karsten Oswald das Sagen, aber auch Neuzugang Ales Pikl und der dribbelstarke Michael Rudolph sind zu beachten. Das Sturmduo bildeten zuletzt Ivaylo Ivanov und Sebastian Gasch. Allerdings verletzte sich Ivanov beim Spiel in Wilhelmshaven am Knie und wird möglicherweise am Sonntag ausfallen. Ob Halata in diesem Falle einen anderen Stürmer aufbieten oder Patrick Brendel aus der Abwehr nach vorn beordern wird, bleibt abzuwarten.
Der Trainer: Damian Halata
Die taktische Ausrichtung: 4-4-2 bzw. 4-1-2-1-2 System
Das Saisonziel: Klassenerhalt
Die letzten Spiele:
04. Spieltag: ZFC Meuselwitz - VFC Plauen 0:0 (0:0);
Zuschauer: 1.832
05. Spieltag: SV Wilhelmshaven - ZFC Meuselwitz 0:0 (0:0);
Zuschauer: 713
Die Tabellenposition: Platz 10 mit 6 Punkten aus 5 Spielen

Die Anreise mit dem Fanbus des CoolK-Auswärtsfahrten-Projektes:
Abfahrt: 09:00 Uhr (pünktlich) vom Lutherplatz in Babelsberg
Fahrpreis: 18,- Euro
Bitte vorher per e-mail an auswaertsfahrten03@gmx.de anmelden !

Die Anreise mit dem Auto:
Autobahn A10 (südlicher Berliner Ring) Richtung Magdeburg - Autobahndreieck Potsdam auf die A9 in Richtung Leipzig/München wechseln - an Belzig, Dessau, Bitterfeld vorbei auf der A9 in südlicher Richtung fahren - auch an den Autobahnkreuzen Schkeuditzer Kreuz und Rippachtal weiter auf der A9 Richtung Gera/München bleiben - an der Anschlussstelle Weißenfels die Autobahn verlassen und auf der B91 Richtung Zeitz/Hohenmölsen fahren - aus dem Kreisverkehr hinter Theißen die 2. Ausfahrt Richtung Zeitz-Nord nehmen - auf der Weißenfelser Straße wird Zeitz erreicht - weiter geradeaus auf der B180/Donaliesstraße - immer auf der B180 bleiben (Wendischer Berg, Weberstraße, Altenburger Straße) und Zeitz Richtung Altenburg verlassen - nach etwa 10 Kilometern wird Meuselwitz erreicht - an der ersten Ampel links abbiegen - immer geradeaus - den Einweisern an der Bergsiedlung folgen

Fahrdauer: etwa 2 Stunden und 10 Minuten

Die Anreise mit der Bahn:
Abfahrt: 07:25 Uhr von Potsdam Rehbrücke (Gleis 1)
mit dem Regionalexpress Richtung Dessau Hauptbahnhof
bis Roßlau (Elbe), Ankunft 08:36 Uhr
weiter
08:59 Uhr von Roßlau (Elbe) (Gleis 3)
mit dem Regionalexpress Richtung Leipzig Hauptbahnhof
bis Leipzig Hauptbahnhof, Ankunft 09:58 Uhr
weiter
10:27 Uhr von Leipzig Hauptbahnhof (Gleis 10a)
mit dem Regionalexpress Richtung Gera Hauptbahnhof
bis Zeitz, Ankunft 11:03 Uhr
weiter
11:15 Uhr von Zeitz Busbahnhof (direkt am Bahnhof)
mit dem Bus 844 Richtung Meuselwitz Busplatz
Ankunft: Meuselwitz-Zipsendorf Friedensplatz - 11:49 Uhr

Von dort sind es dann noch etwa 10 Minuten Fußweg (Ernst-Grube-Straße) bis zu Bluechip Arena. Die Rückfahrt kann 16:09 Uhr ab Meuselwitz-Zipsendorf Friedensplatz mit dem Bus 844 Richtung Zeitz Busbahnhof erfolgen. Dann wieder mit dem Regionalexpress (umsteigen in Leipzig und Roßlau (Elbe)) zurück nach Potsdam-Rehbrücke - Ankunft: 20:36 Uhr.

Die letzten direkten Punktspielvergleiche:
Der Zipsendorfer FCM und der SV Babelsberg 03 stehen sich am Sonntag erstmals in einem Punktspiel gegenüber.

Das Fazit:
Die Ausgangsposition für unsere Elf ist relativ einfach zu umschreiben. Bei einem Sieg gelingt der Anschluss an das Mittelfeld, bei einer Niederlage beginnt der Abstiegskampf. Einen Grund, einen Gegner wie die Zipsendorfer zu unterschätzen, gibt es jedenfalls nicht mehr.

stegro

oben

 

  kontakt sitemap impressum :: the better view SighTech