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 teams :: erste [berichte]


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Spieltag: Saison:



 SV Babelsberg 03 - VfL Wolfsburg II 0:0













Überragender Schweizer Hitz verhindert ersten Saisonsieg des SVB

Die Babelsberger Fans warten nun schon seit 180 Minuten auf das erste Tor ihrer Mannschaft in der neuen Punktspielsaison im heimischen Karli. Dass es auch diesmal nicht mit einem Torerfolg klappte, lag zum Einen an den Startschwierigkeiten der Nulldreier zu Beginn des Spiels und vor allem daran, dass zahlreiche Chancen in der zweiten Hälfte nicht genutzt werden konnten.
Die nur 1.114 Zuschauer im Karli sahen ein Spiel mit zwei verschiedenen Halbzeiten. Die "Wölfe" konnten eindeutig den besseren Start ins Spiel aufweisen. Ihr Anfangsengagement ließ aber im Verlauf des Spiels deutlich nach. Gäste-Trainer Lorenz Günter Köstner sagte, seine Mannschaft habe selbstbewusst, energisch und konsequent angefangen, es aber versäumt, Ruhe ins Spiel zu bringen. Kurz vor der Halbzeit sei die Mannschaft dann unsicher geworden.
Dietmar Demuth sah den Auftakt ähnlich: "Wir sind auf einen selbstbewussten Gegner mit selbstbewusstem Auftreten getroffen und hatten Schwierigkeiten ins Spiel zu kommen. Wir haben nach hinten gut gestanden, uns aber kaum Chancen erarbeitet."

Nulldrei-Trainer Dietmar Demuth hatte für den Beginn die taktische Marschroute des 4-2-3-1-Systems ausgegeben, wobei auf der linken Abwehrseite vor dem von Marian Unger gehüteten Tor diesmal Matthias Rudolph spielte. Im Mittelfeld agierten Daniel Frahn, Anton Müller und Ümit Ergirdi. Als Spitze wurde Erkan Kilicaslan aufgeboten.

Die wenigen Gelegenheiten, zu denen die Nulldreier in Hälfte eins kamen (vor allem Ecken und Freistöße, die allesamt von Anton Müller ausgeführt wurden), wurden zumeist Beute des ehemaligen Schweizer U 21- Nationaltorhüters im Tor der Wolfsburger, Marwin Hitz. Auszeichnen konnte sich der Schlussmann der Wolfsburger dann aber vor allem in der zweiten Hälfte, als die Blauen zu mehreren hundertprozentigen Chancen kamen.

Zu Beginn der zweiten Hälfte brachte "DD" Patrick Moritz für "Jule" Prochnow und sorgte damit für eine offensivere Ausrichtung des Spiels. Nicht nur Moritz sorgte für neuen Schwung nach vorn, die Mannschaft kam insgesamt deutlich engagierter aus der Kabine.
Schon in der 48. Minute hatte Kilicaslan eine erste Gelegenheit, nach Kopfballablage von Daniel Frahn traf er aber den Ball nicht voll, so dass sein Schuss noch keine Gefahr für das Tor der "Wölfe" brachte. Die Nulldreier kamen aber immer besser ins Spiel und waren zunehmend spielbestimmend.
Von der 65. bis zur 70. Minute sah es dann so aus, als könne der Bann gebrochen werden und die Zuschauer könnten das erste Heimtor der Saison bejubeln. Zunächst war es wieder Kilicaslan mit einem gefährlichen Schuss aus etwa zehn Metern, der abgeblockt wurde (66. Min.).
Noch in der gleichen Minute sahen die Zuschauer dann einen Höhepunkt des Spiels mit einer Doppelchance der Blauen. Moritz zirkelte den Ball von der Strafraumgrenze unter die Latte (Hitz wäre diesmal ohne Chance gewesen). Der entscheidende Unterschied zum Tor von Wembley war, dass Schieri Gorniak nicht auf Tor erkannte. Er lag dabei wohl richtig, seine Entscheidung wurde auch nicht angezweifelt. Den zurückspringenden Ball verwertete Kilicaslan mit einem Fallrückzieher aus Nahdistanz. Wie auch immer - der überragende Mann zwischen den Pfosten des Wolfsburger Tores war wieder zur Stelle und wehrte zur Ecke ab. Das alles war sehr schön anzusehen, brachte aber leider nichts Zählbares.
In der 68. Minute prüfte Kilicaslan Hitz erneut mit einem Schuss, den dieser wieder parierte.

In der 75. Minute wechselte "DD" dann für den engagierten aber glücklosen Kilicaslan Stefan Kutschke ein. Die Botschaft schien klar, Kutschke sollte vor allem hohe Bälle verwerten.
In der 85. Minute hatte er dann eine erstklassige Gelegenheit dazu, scheiterte aber nach einer tadellosen Müller-Flanke von rechts mit seinem platzierten Kopfball am Wolfsburger Keeper, der katzenartig zur Stelle war und den Ball noch um den Pfosten herum zur Ecke bugsierte. Sowohl die Flanke, als auch der Kopfball hätten besser kaum ausgeführt werden können ? allein die Klasse des Wolfsburger Keepers stand dem ersten Babelsberger Saisontor im Karli im Wege und dabei sollte es auch bis zum Schluss bleiben.

Lorenz Günter Köstner meinte zum Spiel, seine Mannschaft habe sich das 0:0 verdient, gestand aber auch ein, dass die Mannschaft ohne Marwin Hitz das Spiel heute wohl verloren hätte.
Dietmar Demuth nannte als Gründe dafür, dass die Begegnung torlos endete "Pech und Unvermögen "sowie Marwin Hitz. Er zeigte sich aber mit dem Spiel seiner Mannschaft in der zweiten Hälfte zufrieden und meinte: "Wenn wir die ersten Spiele so aufgetreten wären, hätten wir ein bis zwei Punkte mehr auf dem Konto."

So müssen die Nulldreier sich nach drei Spielen mit nur zwei Punkten auf der Habenseite abfinden. Damit sich das schnell ändert, gilt es den Blick nach vorn zu richten. Schon am nächsten Samstag ist die Gelegenheit, den ersten Saisonsieg einzufahren. Hoffentlich gelingt es der Mannschaft, an die Leistungen der zweiten Hälfte anzuknüpfen und vielleicht platzt ja gerade bei Erkan Kilicaslan der Knoten, wenn es gegen seinen ehemaligen Verein, den FC Oberneuland geht.
Der Mannschaft wünschen wir von dieser Stelle viel Erfolg und das nötige Quäntchen Glück für die nächste Aufgabe. Auf geht?s, ihr Blauen!


Statistik:

SV Babelsberg 03: Unger ? Rudolph, Laars, Surma, Weidlich ? Prochnow (46. Moritz), Civa ? Frahn (83. Hebisch), Müller, Ergirdi ? Kilicaslan (75. Kutschke)
Trainer: Dietmar Demuth

VfL Wolfsburg II: Hitz ? Schulze, Karimow, Klamt, Reiche, Riemer, Yilmaz, Könnecke (88. Ahlschwede), Klos (61. Polter), Evljuskin, Schlimpert (68. Ziehl)
Trainer: Lorenz Günter Köstner

Schiedsrichter: Thomas Gorniak

Zuschauer: 1.114 (davon etwa 30 Gäste)

Tore: keine

Gelbe Karte: Rudolph/ -

Besucher: 1.114

Jens



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