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03.02.2010 :: Rückkehr aus dem Trainingslager in den Winter

Nach einer kurzen Nacht startete Flug XQ326 mit der Nulldrei-Crew an Bord heute morgen pünktlich um 05:30 Uhr in Antalya. Knapp vier Stunden später um 08:15 Uhr landete die mit 20-minütiger Verspätung in Berlin-Schönefeld. Dort hieß es nun das Gepäck mit allen Trainingsutensilien einzusammeln und dann ab in den Nulldrei-Bus, der mit "Kutscher Henne" schon vorgewärmt die Truppe erwartete.

Um 10 Uhr war die Mannschaft dann wieder im Karl-Liebknecht-Stadion und bestaunte erstmal die wieder gewachsenen Schneemassen auf und neben dem Platz. Neuschnee mit Verwehungen hatten in der letzten Nacht nochmal "ordentlich nachgelegt", so dass auch die unüberdachten Zuschauertraversen wieder komplett verschneit und darunter durch andauerndes Tauen und Überfrieren unbenutzbar sind. Spekulationen hinsichtlich der Absage des bevorstehenden Spiels gegen Chemnitz waren natürlich in aller Munde.

Das Trainergespann fabulierte natürlich sofort über Ersatzlösungen, sowohl für das Training, aber auch bei der Suche nach einem eventuellen Spielpartner fürs Wochenende, falls denn die (erwartete) Absage kommt. Weitere Informationen gibt es dazu wie immer zeitnah auf babelsberg03.de.

Bilder: Das eingeschneite Karl-Liebknecht-Stadion am Vormittag


02.02.2010 :: 9 Punkte und 4:0 Tore sind eine gute Trainingslagerausbeute

Am letzten Tag des Trainingslagers in Antalya konnte noch mal das komplette Programm abgespult werden. Bei bewölktem Himmel wurden am Vormittag Koordinationsübungen, diverse Spielformen und verschiedenste Standards geübt.

Nachdem es am Mittag einen kurzen kräftigen Schauer gab, konnte das geplante Spiel gegen die Reserve des rumänischen Erstligisten Universitatea Craiova pünktlich um 15:30 Uhr angepfiffen werden. Der orkanartige Wind ließ zwar keine Zauberkunststücke zu, jedoch kamen die Nulldreier – in der ersten Halbzeit mit Gegenwind – damit besser zurecht, als der sehr robust und engagiert aufspielende Gegner. In der 22. Minute konnte Anton Müller ein Zuspiel von Daniel Frahn zum verwerten und erzielte das 1:0. Mehr sollte allerdings nicht mehr herausspringen, da beide Torhüter bestens aufgelegt waren. Marian Unger vereitelte zwei Hundertprozentige der Rumänen, auf der anderen Seite rettete sein Pendant ein ums andere Mal gegen insbesondere in der Offensive gefällig aufspielende Nulldreier.

Am Abend ging es dann noch zur Regeneration in die Sauna, bevor die Taschen für die Rückreise gepackt wurden. Die kurze Nacht endet bereits um 02:30 Uhr, eine Stunde später geht es dann per Bus zum Flughafen. Der Flieger startet planmäßig um 05:30 Uhr, die Landung im verschneiten Berlin-Schönefeld ist für 07:55 Uhr vorgesehen.

Dietmar Demuth: „Schade, der orkanartige Wind hatte großen Einfluß auf das Spielgeschehen. Aber letztlich haben wir zum dritten Mal zu Null gewonnen. Das Trainingslager hat uns als Mannschaft weiter nach vorn gebracht. Die Jungs haben gut gearbeitet und auch mitgezogen, wenn es mal an die Leistungsgrenze ging. Wir sind für den Rückrundenauftakt gerüstet.

SV Babelsberg 03: Unger – Oumari, Surma, Laars (ab 46. Civa), Weidlich (ab 46. Bayram) – A. Müller, Moritz (ab 46. Hebisch) – Kocer (ab 64. Eichstädt), Hartwig, Ergirdi – Frahn (ab 46. Kutschke)


Tor: 1:0 A. Müller (22.)


01.02.2010 :: Entwarnung bei Sonnenschein

Die Mannschaftsbetreuer Pepe und Arminia "durften" heute früh aufstehen, um den verletzten "Jule" Prochnow pünktlich zum Flughafen in Antalya zu bringen. Der Flieger nach Berlin-Tegel ging um 6 Uhr und landete pünktlich in Berlin. Von da wurde "Jule" abgeholt und unterzog sich sofort medizinischen Untersuchungen, die Chefphysiotherapeut Matthias Pefestorff telefonisch aus Antalya organisierte. Am Mittag dann die Diagnose der Spezialisten: Das Wadenbein ist nicht gebrochen, aber sehr stark geprellt. Außerdem wurden Blutergüsse am Sprunggelenk sowie Anrisse und starke Zerrungen des Innen- und Außenbandes am rechten Knöchel diagnostiziert. Einerseits eine gute Botschaft, andereseits droht doch ein mehrwöchiger Ausfall. Von dieser Stelle erstmal gute Besserung an den Verletzten!

...

So sollte es eigentlich die ganze Woche in Antalya sein: Bei strahlendem Sonnenschein und 18° C machte das harte Training am Montag richtig Spaß! Sowohl am Vor- als auch am Nachmittag wurde bei frühsommerlichem Wetter auf grünem Rasen trainiert. Lockerungsübungen nach dem gestrigen Spiel, Koordinationstraining und Spielformen mit Ball standen auf dem harten Tagesprogramm.

Dietmar Demuth: "Heute war ein richtig guter Tag. Die Verpflichtung von Filip Krstic hat geklappt. Die Verletzung bei "Jule" Prochnow ist doch nicht so schlimm wie befürchtet. Und wir haben hier ein Bombenwetter, das für beste Laune bei den Jungs sorgt."

Für Dienstag ist die Regenwahrscheinlichkeit in Antalya wieder etwas höher, aber die Hoffnung stirbt ja bekanntlich zuletzt. Für den Vormittag ist Üben diverser Spielformen geplant, was am Nachmittag im Spiel gegen Universitatea Craiova II sogleich wieder im "scharfen Wettbewerb" umgesetzt werden kann. NULLDREI ONLINE berichtet morgen ...


01.02.2010 :: MIRIAM als entfant terrible - Winter zieht zum x-ten Mal sämtliche Register

Offenbach, Montag, den 01.02.2010, 11:30 Uhr

"Neues Spiel, neues Glück" - es wird nicht wenige ZeitgenossInnen unter uns geben, die dieses viel zitierte Sprichwort heuer etwas umwandeln würden in "Neuer Monat, neues Glück" in Verbindung mit der Hoffnung, der überaus zähe, vielerorts schneereiche Winter möge ein Einsehen haben und allmählich mal den Rückzug antreten. Nun, was die ersten beiden Tage des Februars 2010 betrifft, können die Wünsche der eher winterfeindlichen Klientel mitnichten erfüllt werden, im Gegenteil, der Winter schlägt noch mal mächtig zu, und das mit "voller Kapelle". Bereits am heutigen Montag sorgt das über Südskandinavien liegende Tief LALI nicht nur für die Zufuhr feuchter Polarluft sondern auch für für zahlreiche Schneeschauer bzw. kleinräumige Schneefallgebiete, die besonders die westlichen und zentralen Landesteile traktieren, bevor sie sich am Abend und in der Nacht zum Dienstag mehr und mehr in den Süden und Osten verlagern. Entsprechend muss weiterhin - es kommt einem in diesem Winter fast schon wie eine Tautologie vor - verbreitet mit Glätte durch Schnee, Schneematsch und Eis, aber auch mit gefrierender Nässe (dort, wo es tagsüber etwas taut) gerechnet werden. Am Dienstag legt die Atmosphäre dann aber noch einen drauf. Über der nördlichen Nordsee entwickelt sich ein kleines, aber äußerst effizientes Randtief namens MIRIAM (alle Mitbürgerinnen, die diesen Namen tragen, sollten nicht Trübsal blasen und sich nicht verballhornen lassen; irgendjemand wollte halt, dass ein beliebiges Tief diesen Namen erhält und nun ist es genau dieses geworden), das nach Jütland zieht und von dort einen Schwall sehr feuchter und etwas milderer Meeresluft auf den Kontinent respektive nach Deutschland verfrachtet. Dabei kommt es nicht nur zu länger andauernden und teils ergiebigen Niederschlägen, auch der südliche bis westliche Wind frischt merklich auf, so dass vor allem im Bergland, stellenweise aber auch an der Küste mit Sturmböen gerechnet werden muss.Der Fahrplan dieser ganzen Aktion sieht so aus, dass bereits in den Morgenstunden von der Nordsee und Benelux her Schneefall einsetzt, der sich im Laufe des Tages rasch ostwärts ausweitet. Zuletzt kommt der Schneefall im Südosten Bayerns an, wo allerdings am Morgen noch einige Flocken aus dem vorherigen Schneefallgebiet fallen.Im Westen und Nordwesten, später auch in der Mitte geht der Schneefall in Regen oder Schneeregen über, oder es fällt sehr nasser Schnee. Dabei besteht die Gefahr von Schneebruch, und dort, wo die Wege und Straßen geräumt sind und der Boden noch gefroren ist, kann es vorübergehend zu Glatteis kommen. Im Bergland, wo teilweise 10 bis 25 cm Neuschnee zusammen kommen, besteht die Gefahr von Schneeverwehungen und Schneebruch. Schneeverwehungen sind auch im Nordosten möglich, wenn auch wahrscheinlich nicht so schlimm wie am vergangenen Freitag/Samstag. Fakt ist, dass die Gesamtsituation hinsichtlich Glätte und anderer winterlicher Behinderungen angespannt bleibt.

Für den weiteren Witterungsablauf sei folgende Bauernregel zitiert, die sich um Maria Lichtmess (2. Februar) rankt:

Ist's an Lichtmess hell und rein,
wird ein langer Winter sein.
Wenn es aber stürmt und schneit,
ist der Frühling nicht mehr weit.

Hoffnungsschimmer für alle Winterfeinde oder nur eine Bauernregel ohne substanziellen Nährwert?Der Blick auf die aktuellen Wetterkarten jedenfalls zeigen zumindest vorübergehend eine Milderung und Tauwetter. Die Kaltluft wird in den nächsten Tagen Schritt für Schritt nach Nordosten abgedrängt und durch mildere Luft ersetzt. Ob dieser Prozess von Dauer ist und möglicherweise eine prä-frühlingshafte Wetterperiode einleitet, ist aber noch nicht sicher. Bereits am Wochenende könnte die Kaltluft schon wieder zurückkehren, wie gesagt, könnte - gut, dass die deutsche Sprache den Konjunktiv kennt...

Das erklärt Dipl.-Met. Jens Hoffmann von der Wettervorhersagezentrale des Deutschen Wetterdienstes (DWD) in Offenbach zum Wetter der kommenden Tage.


31.01.2010 :: Wochenende in Antalya endet mit weiterem Rückreisenden

Am Samstagvormittag konnte unter freiem Himmel ohne Regen trainiert werden. Diverse Spielformen mit Ball standen dabei im Vordergrund.

Nachmittags musste wegen des anhaltenden Platzregens wieder ausgewichen werden. Bei der Aufteilung der Trainingsmöglichkeiten im und am Hotel erkämpfte Pepe gegen die Mannschaftsleiter der anderen elf Mannschaften sehr gute Zeiten. Es wurde dann in zwei Gruppen „aktive Regeneration“ unter Anleitung des Physiotherapeuten durchgeführt. Im Wechsel überwachte Physio Matthias Pefestorff die Krafteinheit im Fitnessbereich, während Co-Trainer Jens Härtel die Einheit beim Treppenlauf – das Hotel Titanic hat zehn Etagen – leitete. Cheftrainer Dietmar Demuth sammelte Eindrücke der Spieler und führte einige Gespräche.

Am Sonntagvormittag dann leider wieder Regen und somit Improvisation. Wieder wurde in Gruppen trainiert. Und wieder war Physio Matthias Pefestorff unerbittlich bei der Beaufsichtigung der Aktivitäten im Kraftraum, während die andere Gruppe auf dem knapp 100 m langen Hotelflur Koordinationsläufe, Antritte und Sprünge mit Co-Trainer Härtel absolvierte. Die Torhüter durften sich dem entziehen und gingen einer kraftraubenden Einheit am verregneten Strand nach, die „Sepp“ Rauch mit einer Badeeinlage im Mittelmeer beendete.

Um 15 Uhr wurde bei orkanartigem Wind, aber ohne Regen, das Spiele gegen die zweite Mannschaft des rumänischen Erstligisten Pandurii Targu Jiu angepfiffen. Bereits nach acht Minuten musste Julian Prochnow wieder vom Platz, nachdem zwei rumänische Heißsporne ihn von vorn und hinten brutal attackierten. Er wurde mit einem Rettungswagen in Begleitung unseres „Dolmetschers“ (Ümit Ergirdi) mit Verdacht auf Wadenbeinbruch sofort ins Krankenhaus gebracht. Für Prochnow kam dann Civa. Die erste Halbzeit drückte der Gegner mächtig mit Windunterstützung, jedoch ohne zählbaren Erfolg. Babelsberg wollte ruhig hinten herausspielen, was die rumänischen Talente mit aggressivem Pressing aber vorerst zu verhindern wussten.

Zur Halbzeit wechselte Dietmar Demuth weitere vier Spieler, was jedoch den Angriffsbemühungen der Nulldreier eher entgegen kam, denn jetzt hatten die Rumänen den Wind von vorn. Der heute sehr agile Guido Kocer krönte seine Einwechslung dann auch gleich doppelt, zuerst in der 75. Minute mit einem wunderschönen Kopfball unter die Latte aus 8 m nach Flanke von Sven „Jimmy“ Hartwig, dann kurz vor Abpfiff in der 90. Minute mit einem cool abgeschlossenen Sololauf nach Zuspiel von Patrick Moritz aus der eigenen Hälfte, als der Gegner alles nach vorn warf um den Ausgleich zu erzwingen und sich genau diese so immens wichtigen Konterchancen ergaben, die einen Gegner „Schach matt“ setzen. Weitere Torchancen, so z. B. ein Kopfball von Nicolas Hebisch, ein Solo von Hartwig und ein direkter Freistoß von Moritz, fielen dem besten Mann auf dem Platz zum Opfer, der eindeutig der souveräne rumänische Torwart war.

Nach dem Spiel wurde dann sofort Kontakt ins Krankenhaus und in die Heimat aufgenommen. Zum zweiten Mal war es eine Herausforderung, eine Flugumbuchung in kürzester Zeit – und nun sogar am Sonntag – zu organisieren. „Jule“ tritt am Montagfrüh um 6 Uhr (Ortszeit) die Rückreise nach Berlin-Tegel an, um sich von dort aus sofort in medizinische Behandlung zu begeben.

Dietmar Demuth: „Die Trainingsimprovisationen haben uns schwer ins Spiel kommen lassen. Der Wind tat sein Übriges. Wir haben diese junge Mannschaft müde gespielt und dann aber verdient den Sack zugebunden. Bitterer Beigeschmack bleibt natürlich die schwere Verletzung von Jule.

SV Babelsberg 03: Rauch – Bayram, Oumari, Laars (ab 46. Surma), Rudolph (ab 46. Weidlich) – Frahn (ab 46. Kocer), Moritz, Prochnow (ab 8. Civa), Hartwig – A. Müller (ab 84. Eichstädt), Kutschke
(ab 46. Hebisch)


Tore: 1:0 Kocer (75.), 2:0 Kocer (90.)


 

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