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08.01.2012 :: 5.Tag Abfahrt aus dem Trainingslager und Ford-Cup in Dessau

Heute morgen durfte die Mannschaft im Sonnenhotel "Hoher Hahn" noch einmal ausschlafen. Erst um 10 Uhr ging es zum Frühstück. Anschließend wurden die Taschen gepackt und es hieß Abschied nehmen vom schönen Erzgebirge. An dieser Stelle möchten wir uns nochmal ganz herzlich bei der Sonnenhotel-Kette für die nette Gastfreundschaft und die tolle Unterstützung bedanken.
Mit den Kleinbussen ging es dann zum Ford-Cup nach Dessau. Doch auch zum Abschluss des Trainingslagers kamen die Nulldreier beim Hallenturnier erneut nicht wirklich in Fahrt. Nach zwei Niederlagen in der Vorrunde gegen den Landesligisten Dessau 05 (1:2) und den Verbandsligisten SG Union Sandersdorf (0:4) blieb unserem Team wie bereits beim Turnier in Chemnitz nur das Spiel um Platz fünf. Das einzige Tor in der Vorrunde erzielte Anton Makarenko. Das Spiel um die "goldene Ananas" wurde dieses Mal direkt im Neunmeterschießen entschieden. Gegen den Oberligisten Grün-Weiß Piesteritz hatten die Babelsberger heute nachmittag etwas mehr Glück, gewannen mit 3:2 und konnten sich den fünften Platz sichern. Markus Müller, Ronny Surma und Sergej Evljuskin waren die erfolgreichen 03-Schützen. Mittlerweile sind alle Spieler, Trainer und der Betreuerstab wieder in Potsdam angekommen und blicken auf eine anstregende, trainingsintensive und gute Woche zurück. Zur weiteren Vorbereitung schreibt Markus Müller: "Leider war das Turnier eine Katastrophe, sodass morgen der freie Tag gestrichen wurde und wir morgen früh um 9.30 Uhr frisch, munter und frei zum Montagslauf antreten dürfen."

Für Nulldrei spielten beim Ford-Cup: Zacher, Hollwitz, Müller, Evljuskin, Surma, Nelson, Schulz, Makarenko, Kauffmann, Prochnow und Szczur.



















































07.01.2012 :: 4.Tag im Trainingslager

Mit der scherzhaften Ausrede ihm tun die Hände vom vielen Bälle halten weh, rief Marian Unger heute Abend an und bat den Bericht am Telefon erzählen zu können. Somit gibt es heute wieder die schriftliche Übersetzung vom Telefonat für euch:

„Klar war, dass wir heute ein Testspiel gegen Auerbach haben. Somit hat der Trainer den Tag so geplant, wie ein normaler Punktspieltag auch abläuft. Das heißt, dass die Mannschaft bis 8.30 Uhr gefrühstückt haben muss, dass wir dann um 9 Uhr mit dem kompletten Team ein kleines Läufchen gemacht haben – angeführt von Torwart und Co-Trainer. Nächster Termin war dann um 11 Uhr das Nudelessen. Das bedeutet, dass die Zeit zwischen Lauf (der ging so ca. 20 Minuten) und Nudelessen dafür genutzt wurde, sich nochmal ins Bett zu legen zum Schlafen. Nach dem Nudelessen hatten wir dann noch ungefähr eine halbe Stunde Zeit zum Tasche Packen und Sachen zusammen sammeln, um dann um 11.45 Uhr mit den gepackten Taschen bei der Taktik- und Spielbesprechung zu sein. Dort wurde dann gesagt, wer spielt, wie wir den Gegner bezwingen können und so weiter. Heute war es eine relativ lockere Ansprache, der Trainer sagte, dass wir in der Woche gut und hart trainiert haben, dass die Beine nun nicht mehr die frischesten sind, der Kopf auch nicht und wir effektiv spielen sollen. Den Gegner und den Ball laufen lassen. Dann ging es in unseren Kleinbussen mit einer Kolonne, die von unserem Erzgebirgler Markus Müller angeführt wurde nach Auerbach. Autofahren kann Mü auch eindeutig besser als Skifahren, sodass das Tom-Tom in unserem Bus kurzerhand den Namen Mü-Mü erhielt. Nach einer Stunde Fahrt sind wir am Fußballplatz angekommen und wie immer wenn wir gegen Auerbach spielen, wurden wir unterrichtet, dass der Platz komplett mit Schnee bedeckt ist. Somit waren die taktischen Maßnahmen des Trainers auch hinfällig und es hieß „hoch und weit bringt Sicherheit“. Denn auf Schnee kann man nicht wirklich Fußball spielen. Ärgerlich ist, dass dadurch auch der Testspielcharakter verloren ging, aber wir haben es ganz gut gemacht und verletzt hat sich glücklicherweise auch niemand. Da ich beide Halbzeiten gespielt habe, kann ich sagen, dass die Mannschaft der ersten Halbzeit engagierter im Spiel war und wir dadurch auch mit 2:1 in Führung gingen. Die zweite Halbzeit haben wir dann 0:1 verloren.

Team 1.Halbzeit: Unger, Kühne, Morack, Szczur, Nelson, Civa, Hollwitz, Schulz, Scheinig, Stroh-Engel, Müller
Team 2.Halbzeit: Unger, Rudi, Surma, Hebib, Nelson, Civa, Prochnow, Makarenko, Kauffmann, Evljuskin, Hebisch
Torabfolge: 0:1, 1:1 Stroh-Engel (Elfmeter), 2:1 Müller, 2:2

Nach dem Spiel ging es so schnell wie möglich in die Kabine, unter die Dusche und trockene Sachen anziehen, weil es wie die Tage zuvor auch wieder stürmisch, kalt und schneeig war. Um 18.30 Uhr ist Abendbrot angesetzt. Bis dahin haben alle die Möglichkeit die Sauna und den Wellnessbereich hier im Hotel zu nutzen. Die Zeit nach dem Essen haben wir auch wieder zur freien Verfügung und ich werde mit einigen Kollegen wieder eine gepflegte Runde Poker spielen.
Morgen geht es zum Hallenturnier nach Dessau und dann nach Hause. Die Vorfreude auf zu Hause ist auch groß, vor allem mit der Hoffnung am Montag trainingsfrei zu bekommen nach der intensiven Woche mit je zweimal Training am Tag.“ (Marian Unger)


06.01.2012 :: 3.Tag im Trainingslager

Vom 3.Tag im Trainingslager schreiben für euch Alme und Hebe:

7.50 Uhr der Wecker klingelt, die Augen gehen langsam auf und es beginnt ein neuer Tag im Trainingslager in Schwarzenberg für uns. Wir und der Rest der Mannschaft schleppt sich gezeichnet von den letzten beiden Tagen zum Frühstück. Jeder, aber auch wirklich jeder hat Oberschenkel wie Roberto Carlos zu seinen besten Zeiten. Nachdem wir uns alle gestärkt haben, gehts wieder aufs Zimmer und jeder präpariert sich für die anstehende Langlaufeinheit. Punkt 9.15 Uhr brechen wir mit unseren Kleinbussen nach Oberwiesenthal auf mit dem Ziel: Sparkassen-Skiarena. Dort angekommen treffen wir auf unsere beiden Ski-Guides Jochen und Frank (von der Mannschaft nur "Fränkie" gerufen), die uns durch die heutige Tour führen. Der Großteil der Manschaft macht sich mit letzterem auf eine gut 12-kilometrige Reise, zu meist bergan, auf. Der restliche Teil setzt sich aus den Spielern zusammen, die sich noch nicht ganz so sicher fühlen. Einziger Höhepunkt für den skifesten Teil von Spielern war das gemeinsame Wegräumen einer Fichte die den Weg/Loipe versperrte. Sie hat sich wohl durch den gestrigen Sturm dorthin verirrt. Dabei konnten wir auf das unverzichtbare Krafttraining unseres Physiotherapeuten Matthias P. zurückgreifen. Profitierend von unserer Guten Tat konnten auch zwei Pferdekutschen ihre Fahrt nun fortsetzen, welche aber leider nicht bereit waren mit zu helfen oder eine der leeren Banden im Karli mit ihrem Unternehmen zu schmücken. Gegen 12 Uhr fanden unsere Langlaufsessions ihr Ende und alle waren sicher, dass wir durch unseren Lehrer Frank locker 2014 nach Sotschi zur Olympiade fahren könnten, wenn das unser Ziel wäre. Zurück im Hotel ging es nach einer Dusche auch sofort zum Mittagessen, anschließend Mittagspause und 16 Uhr Abfahrt zum fußballspezifischen Training auf einem 15-minuten entfernten Kunstrasenplatz. Schwerpunkte bei diesem waren Passspiel sowie ein Spiel mit vier Kleinfeldtoren. Erschöpft, aber auch froh einen trainingsintensiven Tag hinter sich gebracht zu haben, nutzten alle den im Hotel befindlichen Wellnessbereich (Sauna, Schwimmbecken). 19.30 Uhr Abendessen und danach individuelle Behandlung einzelner Spieler bei unseren nimmermüden "Physios" Matthias und Christoph. Zu guter Letzt, wie jeden Abend hieß es dann ab 23 Uhr Bettruhe ("Gute Nacht Alme !!, Gute Nacht Hebe !!") und Kräfte sammeln für das morgige Testspiel.

von Nicolas Hebisch und Almedin Civa

























die letzte Langlaufeinheit mit Jochen und Fränkie


05.01.2012 :: 2.Tag im Trainingslager

Einige technische Probleme in Schwarzenberg machten es heute noch nicht möglich den Trainingslager-Tagebuch-Eintrag von den Spielern geschrieben hier reinzustellen. Deswegen rief Markus Müller heute Abend an und berichtete am Telefon vom heutigen Tag.
"Wir durften heute eine halbe Stunde länger, also bis 8 Uhr schlafen, denn bis 8.30 Uhr gab es Frühstück. Dann ging es - wie gestern auch schon - wieder ins Oberwiesenthal in die Loipe. Doch auch das Sturmtief Andrea hat vor uns nicht Halt gemacht und es wehte eine ordentliche Brise da oben. Trotzdem haben wir unser 75-Minuten-Programm durchgezogen. Die Könner-Gruppe ist dieses Mal die große Runde, also irgendwas zwischen neun und zehn Kilometern gefahren. Und die Gruppe "Talentfrei" mit Ivan, Zlatko Hebib, Mickael und mir haben sich von Skilehrer Jochen noch einige Tipps abgeholt. Die durften wir dann später auch noch anwenden. Denn ganz kurzfristig in der Mittagspause haben die Trainer sich überlegt, dass der Mittagsschlaf heute ausfällt und wir nochmal nach Oberwiesenthal fahren. Um 14.30 Uhr gings also los vom Hotel. Und von 15 bis 16 Uhr sind wir nochmal die Runde gefahren. Die Gruppe "Talentfrei" konnte die am Vormittag gezeigten Tipps gleich gut umsetzen und ist die Runde der anderen mitgelaufen. Wir sind auch weniger gestürzt als gestern. Christian Groß hat wieder seine Extraeinheit mit Physio Matze gemacht. Gegen 16.30 Uhr waren wir dann zurück im Hotel und hatten dann bis 19 Uhr Freizeit. Also Zeit zum Regenerieren und Ausruhen. Viele sind in die Sauna gegangen. Um 19.30 uhr gabs Abendessen und jetzt haben wir wieder frei. Die Fußballeinheit auf dem Platz ist heute ausgefallen bzw. sind wir dafür ja nochmal auf die Skier gegangen. Sonst ist nichts weiter passiert. Es hat sich niemand verletzt, alle sind gesund und munter." (Markus Müller)

























Dietmar Demuth und David Hollwitz im Schneetreiben


04.01.2012 :: 1.Tag im Trainingslager

Nach einer kurzen Nacht begann der Tag für die 03-Equipe in den frühen Morgenstunden mit einem Frühstück im Mannschaftshotel "Hoher Hahn" der Sonnenhotel-Kette und dem zeitigen Aufbruch Richtung Oberwiesenthal. Die Loipe rief. Der Tagesplan versprach Abwechslung in der Schneespur. Schon der Weg dorthin wurde zum Abenteuer: Nicht alle Fahrzeuge konnten oder wollten sich der vereisten Straße stellen. Dennoch schnallten sich Spieler und Co-Trainer die Skier unter die Füße und die Gruppeneinteilung wurde vorgenommen. Ja, der geneigte Leser sieht richtig. Denn nicht jeder Fußballer beherrscht die weiße Welt und es wurde zur intensiveren Belastung in Anfänger- und Könnergruppe eingeteilt. Zu Beginn wurden beide Teams mit technischen Grundlagen ausgestattet, die ihnen ein Skilanglauflehrer vermittelte. Die Fortgeschrittenen-Gruppe schaffte daraufhin eine Strecke von acht Kilometern bis zum Mittag, für die Anfänger reichte es für vier. Für eine Überraschung sorgte Markus Müller -"der Einheimische", der noch nie zuvor Langlaufskier unter den Füßen hatte. Ihm zur Seite standen oder fielen Mickael Nelson und Co-Trainer Ivan Assenov. Hingegen sich die Neulinge Mateusz Szczur, Geburtstagskind Sergej Evljuskin und David Hollwitz unerschrocken in die weiße Pracht wagten. Die alten Routiniers Almedin Civa und Bayer Benjamin Kauffmann waren sichtlich in ihrem Element. Nach dreistündigem Ausdauertraining der anderen Art erreichten alle wieder unverletzt, aber sichtlich müde das Hotel. Nach der zweistündigen Mittagspause wurde das Trainingsprogramm am Nachmittag auf dem Kunstrasenplatz fortgesetzt. Hier standen unter Flutlicht und bei eisigem Wind Laufschule, Krafttraining an Therabändern und verschiedene Spielformen auf dem Plan. Auch der langzeitverletzte Christian Groß konnte erfreulicherweise wieder am Training teilnehmen.

In den folgenden Tagen werden weiterhin tagesaktuelle Informationen dank unserer Spieler im Trainingslager-Tagebuch zu finden sein.












































































































































































 

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