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06.07.2010 :: Pizza, Piroggen, Piwo oder Viertelfinalaus 2010

Zum dritten Mal nahm im Juni 2010 eine Babelsberger Vertretung am Turnier „Wir spielen Fußball auch wenns regnet“ („Gramy w pilke nawet w deszcz“) im schönen polnischen Torun teil. Das Turnier, das ähnlich wie der bunte Ball von Jahr zu Jahr zu wachsen scheint, hatte aktuell über 30 Mannschaften und ist ein schniekes Pendant zum antirassistischen Stadionfest in Babelsberg.

Die Babelsberger Reisegruppe startete mit einer guten Mischung aus erfahrenen Teilnehmern und Novizen, die sich hervorragend in die Gruppe einfügten. Die Reiseleitung übernahm gewohnt gelassen sowie fach- und sachkundig Pawel. Die Zugreise führte diesmal nicht über Kostrzyn, Gorzow, Pila, Bydgoszcz sondern über Rzepin, Zbaszynek, Poznan und Gniezno nach Torun. So gab es wieder eine ganze Reihe schöner und weniger schöner alter Bahnhöfe zu sehen.

Nach dem Einchecken auf dem bereits erprobten Zeltplatz inklusive Mückenplage nach Hochwasser, verholten wir uns in die schnieke Altstadt. Dort gab’s erstmal Pizza satt. Torun verfügt über eine lange und eindrucksvolle Stadtgeschichte und die entsprechenden baulichen Zeugen. Neben zahlreichen Kirchen zeugen imposante Bürgerhäuser und die stattliche Befestigungsanlage von der Bedeutung und dem Wohlstand der Stadt im Mittelalter. Trotz aufwendiger und detailgenauer Restaurierung der zahlreichen Baudenkmäler haben die Toruner den Sinn für den Gebrauchswert ihrer Stadt nicht verloren. Anders als in Potsdam gibt es kaum Verbotsschilder - im Gegenteil: direkt innerhalb der imposanten Wehranlage liegt zwischen mittelalterlichen Gemäuern ein kleiner, gepflegter Bolzplatz, der umgehend genutzt wurde. Quasi als Abschlusstraining wurde die örtliche Jugend zu einem Match herausgefordert. Die sportliche Leitung war nicht unzufrieden, denn die Partie ging klar an die Gäste. Der Abend klang im örtlichen Szenelokal aus. Eine alte Werkstatt lockte mit bequemen Sesseln im Fusion-Style, auf dem Hof fand mitten im Kneipentummel ein Foto-Shooting statt und in einem verwinkelten Nebengelass lauschten wir der Live-Musik irgendwelcher Schrammelbands. Sorgen um Ruhestörung macht sich hier niemand.

Die Entscheidung, die Reise im Gegensatz zu den Vorjahren um einen Tag zu verlängern, erwies sich als goldrichtig. Am Freitag wurde das in den vergangenen Jahren regelmäßig zu kurz ausgefallene Sightseeing nachgeholt. Außerdem sahen wir die WM-Partie zwischen Deutschland und Serbien in den Nachmittagsstunden live auf einer der in zahlreichen Cafes und Kneipen zu findenden Großbildleinwänden bzw. -fernsehern. Obwohl die polnische Auswahl sich nicht qualifizieren konnte, überträgt das Fernsehen alle Partien live mit ausführlicher Vor- und Nachberichterstattung. Neben den historischen Sehenswürdigkeiten fanden an diesem Wochenende zahlreiche kulturelle und sportliche Aktivitäten in den Straßen Toruns statt. Auf dem Neumarkt fand ein Beachvolleyball-Turnier statt, am Freitag-Nachmittag wackelte ein musikalischer Umzug aus Pappmache-Figuren und Stelzenkäufern durch die Altstadt. Die Babelsberger Reisegruppe lies sich vom Treiben treiben, probierte Piroggen (mit allerlei schmackhaften Füllungen versehene, traditionelle Teigtaschen) und Schaschlyk. Am späteren Abend wurde die Pilon-Bar, Heimstatt unserer Gastgeber vom FC THC Pilon, geentert und es gab ein Wiedersehen mit diversen, polnischen Freunden.

Der Turniertag begann erstaunlich pünktlich - mit dem Bus ging es zum Sportgelände der Nicolaus Copernicus Universität. In der Nacht hatte es mächtig geschüttet, so dass riesige Pfützen auf den beiden Kleinfeldern standen. Doch davon ließ sich niemand abschrecken. Mit Schaufel und Karre wurden die Wasserlöcher trockengelegt. Wie in den Vorjahren wurden die beiden Plätze liebvoll gekreidet. Die langweiligen Details des Turnierverlaufs sollen dem Leser erspart bleiben. Zusammenfassend bleibt zu sagen, dass die Babelsberger Auswahl anfänglich bestens organisiert war und sich bietende Chancen kalt ausnutzte. Der gute Turnierverlauf führte wie im Vorjahr in das Viertelfinale. Leider wurden die taktischen Vorgaben nicht mehr perfekt umgesetzt. Die in der Gruppenphase noch mit 1:0 bezwungene Mannschaft Arizona hatte ihre Lehren aus dem Auftaktmatch gezogen, während die Nordkurva zu lässig agierte. Mit der einzigen 0:1 Niederlage und Platz 8 in der Endabrechnung erspielte die Babelsberger Fanvertretung eine ehrbare Platzierung. Neben dem Genießen der weiteren Partien wurde der Rest des Turniertages mit Quatschen, Essen, Trinken und Kicken verbracht.

Wie immer sollte dem Tagesgeschehen ein ausgiebiges Abendessen folgen. Eine Hälfte entschied sich erneut für Pizza, die andere wiederum für Piroggen. Leider dauerte das frugale Mal so lange, dass wir nur noch den Schluss der Siegerehrung miterlebten. Im Schatten der Pilonbar am Fuße der Brücke über die Wisla verbrachten wir den Abend in gemütlicher Runde mit vielen guten Freunden.

Im September erwarten wir die Gastgeber aus Torun in Babelsberg. Wir werden uns bemühen, ebenso gute Gastgeber zu sein. Ein herzlicher Dank geht an die Stiftung für deutsch-polnische Zusammenarbeit, die die wechselseitigen Besuche durch Förderung der Reisekosten unterstützt.


15.06.2010 :: Solibasar am 19.06.2010


02.04.2010 :: Kandidaten für den Fanbeirat

Es ist wieder soweit: über ein Jahr ist rum und die Neuwahl des Fanbeirats steht an. Bisher haben acht Kandidaten ihren Hut in den Ring geworfen. Weitere Bewerberinnen sind herzlich Willkommen und werden zum nächsten Heimspiel im Programmheft gegen den SV Wilhelmshaven vorgestellt. Die Wahlen sollen beim Heimspiel gegen den VfB Lübeck am am 24. April 2010 durchgeführt werden.

Der Fanbeirat wird weiterhin aus sieben Mitgliedern bestehen. Mitglied werden die sieben KandidatInnen, die bei der Wahl die meisten Stimmen auf sich vereinen können. Zur Wahl stellen kann sich jedeR mindestens 16jährige, der nicht über eine Doppelmandatschaft im Hinblick auf den SV Babelsberg 03 verfügt (Vorstand, Aufsichtsrat, Fanbetreuer, Ordner, Spieler & Trainer). JedeR KandidatIn muss sich schriftlich bewerben, und zwar an: Babelsberg 03, Fanbeauftragter Jens Lüscher, Karl-Liebknecht-Str. 90, 14482 Potsdam, oder per Email an luescher@babelsberg03.de. Der formlosen Bewerbung ist eine kurze Vorstellung der Person (Alter, Zugehörigkeit zu einer speziellen Fangruppierung, Motivation, gerne inkl. eines Bildes) beizufügen.

Folgende Bewerbungen sind bisher eingegangen:

Martin Brauer, 27 Jahre, ohne Fangruppierung
Mein Name ist Martin Brauer, besser bekannt als Bärchen bzw. Klaus Manfred. Ich war einmal im fi99, bin aber zur Zeit fraktionslos. Natürlich möchte ich, wahrscheinlich wie alle anderen auch, die gute Arbeit des Fanbeirates fortsetzten bzw. durch meine Ideen unterstützen. Ich möchte versuchen, man kennt mich ja als friedlichen Diplomaten, Brücken zu den verschieden Fangruppierungen zu bauen, so das wir als Kurve und im Fanbeirat möglichst an einem Strang ziehen.

Seit dem denkwürdigem spiel gegen Union Berlin im Jahre 2005 gehe ich zu Heim- und Auswärtsspielen des SVB 03. Ich bin, so denke ich, den meisten aktiven Fans aller Gruppen bekannt und denke, dass man mich als Gesprächspartner ernst nimmt und auf mein Wort zählen kann. Über Eure Unterstützung freue ich mich natürlich und wünsche uns erstmal bis dahin weitere schöne Spiele.
Mit freundlichen Grüßen, Martin Brauer


Maik Dudzak, 27 Jahre, „Zujezogen Nulldrei“

Ich, Maik Dudzak (03-Vereinsmitglied), möchte mich als Kandidat für den Fanbeirat zur Wahl stellen und mich damit aktiv für eine belebte Fanszene einsetzen. Bereits jetzt bin ich als Gründungsmitglied der Fangruppierung „Zujezogen Nulldrei“, beim Aufbau der Stadiontechnik zu den Heimspielen, lautstark in der Nordkurve oder als Begleiter zu Auswärtsfahrten im Fanbus in und um den Verein aktiv tätig.
Mit meiner Bewerbung möchte ich nun meinen Teil dazu beitragen, dass unsere Fanszene weiterhin tolerant, bunt, antirassistisch und vor allem mitgestalterisch auftritt. Ich möchte Ansprechpartner für die Belange aller Fans sein und die bisher sehr engagiert geleistete Arbeit des Fanbeirats ambitioniert weiterführen.
Maik Dudzak

Robert Domnitz, 25 Jahre, „Filmstadt Inferno ´99“
Meine Name ist Robert Domnitz, ich bin 25 Jahre alt und gehöre dem Filmstadtinferno an. Zu Nulldrei gehe ich seit der Saison 2003/2004 und man trifft mich in der Nordkurve. Mit meiner Bewerbung möchte ich dazu beitragen die bisher gute Arbeit des Fanbeirats weiterzuführen und mich dabei aktiv einzubringen. Wichtig ist mir der willkürlichen Behandlung von Fussballfans durch Polizei etc. entgegenzuwirken und das der Aufenthalt im KarLi für alle Zuschauer ein angenehemes Ereignis ist.
Robert Domnitz

Roman Böttcher, 24 Jahre, „Filmstadt Inferno '99“
Für ein weiteres Jahr möchte ich mich in den Fanbeirat wählen lassen, um die angefangenen Arbeiten aus diesem Jahr fort zu führen und neue Themen in Angriff zu nehmen. Bereits einige Male konnte sich der Fanbeirat in der Vergangenheit auch öffentlich Gehör verschaffen. Das sollte auch in der Zukunft so bleiben. Zudem liegt mir sehr viel an einer emanzipierten und kreativen Fankultur. Das Verhältnis zwischen Fans und Verein spielt dabei eine wichtige Rolle, das nach wie vor verbessert werden sollte. Dazu möchte ich mit meinem Engagement beitragen.
Roman Böttcher

Thomas Hinz, 51 Jahr, ohne Fangruppierung
Mein Name ist Thomas Hinz und ich bin stolze 51 Jahre alt. Ich war bisher immer sehr zufrieden, Teil des Fanbeirates zu sein und aktiv am Geschehen des Vereines teilhaben zu können. Auch in Zukunft möchte ich verstärkt dazu beitragen, die Interessen der Fans des SVB03 zu vertreten und auch meine Ideen für die Zukunft mit einfließen zu lassen. Auch die Zusammenarbeit mit den anderen Mitgliedern des Fanbeirates hat bisher erfolgreiche Fortschritte gemacht, sodass ich mich über eine weitere Teilnahme freuen würde.
Mit freundlichen Grüßen, Thomas Hinz.

Stefan Schubert, 30 Jahre, Student,ohne Fangruppierung
Mitwirkung und Partizipation gehören nun schon seit langer Zeit zum SVB 03 und haben dazu beigetragen, unseren Verein, trotz und mit allen vorhandenen Widrigkeiten und Problemen, ein Stück weit offener, bunter und kreativer gestalten zu können.
Um den Fans auch in Zukunft Gehör zu verschaffen, kritisch nachzuhaken oder neue Ideen zu entwickeln, möchte ich mich einbringen und für den Fanbeirat bewerben."
Danke und bis denne, Stefan Schubert

Julia Franke, 23, Heilerziehungspflegerin, „Filmstadt Inferno '99“
Seit einem Jahr gehe ich regelmäßig zu Nulldrei und beteilige mich aktiv in der Nordkurve.
Ich würde mein Engagement gerne auf eine Tätigkeit im Fanbeirat ausdehnen. Ich bin der Meinung, dass ich mich in diesem Gremium gut für die Faninteressen insbesondere gegenüber den Vereinen und der Polizei einsetzen könnte. Ich möchte dabei gerade den jüngeren Fans ein Ansprechpartner sein. Außerdem möchte ich mich dafür einsetzen, dass sich die Kommunikation zwischen den unterschiedlichen Fangruppierungen verbessert.
Julia Franke

Robert Weber, 26 Jahre, Feinmechaniker, Ultras Babelsberg
Ich gehe seit 1995 zum SV Babelsberg 03. Die Fanszene Babelsberg hat seit einiger Zeit mit vielen Problemen zu kämpfen. Mir liegt sehr viel daran, dass unser Verein weiterhin etwas Besonderes darstellt und nicht den gängigen Fußball-Klischees entspricht. Dabei geht es weniger darum, um den heißen Brei herum zu reden, als viel mehr darum, zu handeln. Mit meiner Bewerbung für den Fanbeirat möchte ich an die gute, kontinuierliche Arbeit anknüpfen und als Sprachrohr der aktiven Fanszene die Interessen gegenüber dem Verein und der Öffentlichkeit vertreten.
Robert Weber

André Stiebitz, 23 Jahre, ohne Fangruppierung
Ich, André Stiebitz, bin der Typ der seit einigen Jahren Fotos von und für die Nordkurve macht. Meinen Blog dürften die meisten von euch kennen, auch im Stadionheft und anderen Fan-Veröffentlichung sind meine Bilder ein fester Bestandteil geworden. Was ursprünglich als Hobby und Zeitvertreib begann, hat sich zu etwas entwickelt womit ich selbst nicht gerechnet hätte. Um es kurz zu fassen, Fußball interessiert mich eigentlich überhaupt nicht mehr. Das faszinierende, und mir viel wichtiger, sind die beteiligten Menschen. Ich halte den SVB und sein Umfeld für außergewöhnlich und würde mich darüber ärgern, wenn all das unter dem Druck unserer Zeit verloren geht. Es gibt nichts Gutes außer man tut es, deshalb möchte ich mich durch die Mitarbeit im Fanbeirat für den Erhalt dessen einsetzen, was Babelsberg zu dem macht, was mir so am Herzen liegt. Tolerante, nette, bunte, verrückte, engagierte, mutige & kreative Meschen die etwas verbindet - wir sind Babelsberg 03!
André Stiebitz


02.03.2010 :: Fanprojekt Babelsberg proudly presents: "Ballarbeit - Szenen aus Fußball und Migration"

Das Fanprojekt Babelsberg arbeitet in Kooperation mit dem SV Babelsberg 03 an Integrationsangeboten für deutsche und nichtdeutsche Kinder und Jugendliche in Potsdam. Dabei bietet der Fußballsport die Plattform, auf der sich Jugendliche über lokale Grenzen hinweg kennen lernen und begegnen ? im sportlichen Wettkampf sowie im thematischen Austausch. Fußball ist der Zugang, über den Jugendliche erreicht werden ; immer verbunden mit dem Ziel weitere Themen zu kommunizieren und die Auseinandersetzung damit zu fördern. So spielen beispielsweise Fans des SVB gemeinsam mit Asylsuchenden aus dem Wohnheim im Potsdamer Wohngebiet Schlaatz regelmäßig in der Sporthalle gemeinsam Fußball. Der SVB unterstützt das Projekt durch die Einladung zum gemeinsamen Besuch der Fußballspiele im Karli. Respekt und Toleranz sind Lerninhalte, die im Rahmen des Fußballs vermittelt werden können.

Gemeinsam mit dem Verein flutlicht e.V. präsentiert das Fanprojekt Babelsberg vom 8.-26. März 2010 die Ausstellung ?Ballarbeit - Szenen aus Fußball und Migration?. Mit der Wanderausstellung werden Migration und grenzüberschreitende Entwicklungen im Spiegel des Fußballs gezeigt und reflektiert. Jenseits einer naiven ?multikulturellen Romantik? präsentiert und diskutiert die Ausstellung die integrativen Potenziale und Identifikationsangebote des Sports, ohne dabei die Mechanismen der Ausgrenzung, die Vorurteile gegenüber und Diskriminierung von Migranten auszuklammern.

Die Ausstellung demonstriert, dass kulturelle Unterschiedlichkeit und Austausch zu qualitativen Verbesserungen im alltäglichen Zusammenleben und gesellschaftlichen Fortschritten führen können. Einschließlich der multiethnischen Konflikte, die symbolisch während eines Fußballspiels deutlich werden können, wird das Ausstellungsprojekt auch auf die alltäglichen Probleme des Zusammenlebens und des gemeinsamen Fußball Spielens eingehen.

?Ballarbeit? vermittelt weiterhin Informationen über Migration und Integration im professionellen Fußball. Aber sie lässt auch Blicke auf Migranten und Asylsuchende zu, die auf lokaler Ebene Fußball spielen oder ein eigenes Team in ihrer Freizeit organisieren. So wird beispielsweise auf ein Integrationsprojekt zwischen Fans des SV Babelsberg 03 und Potsdamer Asylbewerbern eingegangen.

Die Ausstellung hat einen niedrigschwelligen, partizipativen sowie aktivierenden Ansatz und eignet sich daher hervorragend für Jugendliche ab 14 Jahren.

Führungen / Öffnungszeiten
Inbesondere für Schulklassen besteht daher auch das Angebot Führungen durch die Ausstellung anzubieten, welche von extra angelernten Fußballfans und gegebenenfalls auch unter Anwesenheit eines Spielers vom SV Babelsberg 03 durchgeführt werden.
Reservierungen/Terminabsprachen sind unter der Telefonnummer 0170/1185592 oder aber per Email unter felix (at) wildwuchs-potsdam.de möglich.
Unabhängig davon ist die Ausstellung im o.a. Zeitraum montags bis freitags täglich von 14-19 Uhr geöffnet; eröffnet wird sie am 08.03.2010 um 14 Uhr von Marcel Kankarowitsch (Geschäftsführer Diakonisches Werk), Ronald Noack (Verein für antirassistische Fußballkultur) und die Mitarbeiter des Fanprojektes.

Der Eintritt zur Ausstellung ist kostenlos, was auch für die Führungen gilt.

Rahmenprogramm
10.03., 19:30 Film- und Diskussionsabend im Kuze: Der Traum vom großen Fußball
Black Starlets & Sold out
Im Anschluss diskutieren Dietmar Demuth (SV Babelsberg 03) und Ronald Noack mit dem Publikum

22.03., 19:00 Filmabend im Fanladen: Szenen aus Fußball und Migration
Draußen bleiben & Taxi nach Afrika


12.11.2009 :: Auswärtsfahrt zum Millerntor

Erklär mir einer warum, aber es ist wohl so, dass die Auswährtsfahrt zu den Amateuren des anderen Kiezklubs in unserer Liga, dem FC St. Pauli II, für einige Fans das absolute Saisonhighlight ist. Da die gastgebende Stadt zudem auch für ihr kulturelles Angebot weithin berühmt ist, lohnt es sich wohl, ein ganzes Wochenende auf Reisen zu gehen.

Es wird aus diesem Grund zwei alternative Bustouren in die Hansemetropole geben. Die Anmeldung dafür erfolgt wie gewohnt per ..::Mail::.. oder man kauft sein Ticket direkt im ..::Nowawes::...

Apropos Kulturprogramm, auch hier läßt sich schon das erste Schmankerl verraten: Geplant ist, dass im ..::Knust::.., nach Übertragung der Partie Tus Koblenz - FC St. Pauli und nach der BuLi-Konferenz, also so gegen 17.30 Uhr, die blau-weißen Nulldrei-Spieler aufschlagen. Das bietet dann Zeit, bei dem ein oder anderen Getränk das eben gewonnene Spiel Revue passieren zu lassen. Ab 20.00 Uhr startet dann ein Soli-Konzert für das Viva con Aqua Projekt, welches vom Verein und speziell einigen St. Pauli-Spielern unterstützt wird. Das Knust findet sich unter der Adresse Neuer Kamp 30 (unmittelbar am U-Bf. Feldstraße), 20357 Sankt Pauli, Hamburg.

ACHTUNG

Für die Ausgehwütigen mit Lust auf Kultur und TamTam gibt es noch ein Super-Angebot. Ein bequemer Bus fürs ganze Wochenende. Dieser startet am Freitag um 16h am Lutherplatz und fährt am Sonntag um 16h in Hamburg am Knust wieder gen Heimat. Bitte meldet Euch dafür bis zum 2.12. an: Entweder per ..::Mail::.. mit dem Betreff "Spezial 3", kauft das Ticket im Nowawes, auf dem Böhmischen Weihnachtsmarkt oder nach dem Goslar-Spiel am Fanladen.
Preis: 30 Euro


 

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